Pelikan-Viertel List:
Planung Neubau Günther-Wagner-Allee

Gegenüber der in zwei bundesweiten Wettbewerben für Projektentwicklung und für Nachhaltigkeit ausgezeichneten Gundlach Wohnanlage VIER im Pelikan-Viertel soll auf 10.300 m² ein weiteres Gundlach Wohnquartier entstehen. Welche konkrete Gestalt es innerhalb des bisherigen städtebaulichen Entwurfs annehmen wird, ist offen. Ein im ursprünglichen Bebauungsplan mit bis zu 50 m Höhe vorgesehenes Hochhaus, das von einigen Anwohnern als nicht zum Standort passend empfunden wurde, wird dort nicht entstehen. Es wurden weiterführende Machbarkeitsprüfungen hinsichtlich des Baus dieses markanten Hochpunktes durchgeführt. Dabei sind wir zu der Erkenntnis gekommen, dass ein Hochhaus mit unserem qualitativen Anspruch an dem Standort nicht wirtschaftlich umsetzbar ist. Auch Sorgen von Anwohnern hinsichtlich einer zu starken Verschattung der Nachbargebäude haben wir in die Entscheidungsfindung einbezogen.

In einem nächsten Schritt werden sich mehrere Architekturbüros mit der Verbesserung des bisherigen städtebaulichen Entwurfs beschäftigen. Die weitere Planung ist ergebnisoffen. Sie muss aber stimmig sein und zur Umgebungsbebauung passen. Der genaue Ablauf steht zurzeit noch nicht fest.

Am 29. Mai 2017 fand auf dem Baufeld an der Günther-Wagner-Allee eine Informationsveranstaltung statt, an der knapp 100 Anwohner und Interessierte teilnahmen. Gundlach informierte über den aktuellen Stand der Planung. Angedacht ist der Neubau eines Wohnquartiers mit Miet- und Eigentumswohnungen und einzelnen Gewerbeflächen. Der direkte Austausch und Dialog zwischen Anwohnern und Planern wurde von beiden Seiten begrüßt. „Der von vielen Anwohnern gefürchtete Hochhausbau ist definitiv vom Tisch“, betonte Projektplaner Peter Duensing noch einmal. Geplant ist nun ein zweiphasiges Architekten-Werkstattverfahren mit acht ausgewählten Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Hierzu haben wir folgende Architekturbüros eingeladen und gebeten einen Entwurfsvorschlag abzugeben:

  • 03 Architekten GmbH, München
  • ahrens & grabenhorst architekten stadtplaner BDA, Hannover
  • Architekten BKSP Grabau Leiber Obermann und Partner, Hannover
  • CITYFÖRSTER PartG architecture + urbanism, Hannover
  • Fink+Jocher Architekten und Stadtplaner, München
  • kister scheithauer gross architekten und stadtplaner GmbH, Köln
  • Lorenzen Mayer Architekten, Berlin
  • Stefan Forster Architekten, Frankfurt am Main

Der Startschuss der ersten Phase ist schon Anfang September 2017 gefallen.

Am 2. November 2017 fand im Sheraton Hotel die öffentliche Ausstellung der Zwischenergebnisse statt. Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind gekommen, um sich über den derzeitigen Planungsstand zu informieren. Das abgegebene Feedback der Teilnehmer zu den ausgestellten Architektenentwürfen soll nun mit in die Juryentscheidung einfließen. Im Anschluss an die Jurysitzung werden wir am 27. November, in der Zeit von 18:30 bis 19:30 Uhr, über die Zwischenergebnisse informieren. Wir laden alle interessierten Bürgerinnen und Bürger zur öffentlichen Präsentation, in unseren Räumlichkeiten Am Holzgraben 1, herzlich ein.

Was ist das zweiphasige städtebaulich-hochbauliche Werkstattverfahren?

Gegenstand des Verfahrens ist im ersten Schritt die Überprüfung, Weiterentwicklung und Qualifizierung der Festlegungen des städtebaulichen Konzepts. Die 1. Phase soll den städtebaulichen Masterplan als Ergebnis haben, der verbindliche Festlegungen für die weiteren hochbaulichen Planungen für die 2. Phase definiert. Weiterhin bildet der Masterplan die Grundlage für das durch die Landeshauptstadt Hannover durchzuführende Bebauungsplanverfahren. Gegenstand der 2. Phase ist die weitere hochbauliche Überplanung der Baufelder durch die ausgewählten Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Auf Grundlage des Masterplanes sowie der Ergebnisse aus der 1. Phase des Werkstattverfahrens werden bis zu drei Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die sich in der 1. Phase durch die Qualität der Bearbeitung empfohlen haben, aufgefordert die hochbauliche Planung zu konkretisieren. Diese Phase wird kooperativ mittels Werkstatt-Terminen, in denen eine Zwischenabstimmung stattfindet, durchgeführt werden.

Wenn Sie Fragen, Ideen oder Vorschläge zur zukünftigen Bebauung an der Günther-Wagner-Allee haben, posten Sie auf unsere Pinnwand.

Das Besondere an dem Projekt

  • Bebauung der letzten großen Baulücke in der List
  • Planung durch mehrere Architekturbüros angedacht
  • Nachnutzung einer ehemaligen Industriebrache (Pelikan)

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