PILOTPROJEKT WOHNQUARTIER „HERZKAMP“ IN HANNOVER-BOTHFELD

Das ehemals „Hilligenwöhren“ genannte Bauprojekt in Hannover-Bothfeld heißt jetzt „Herzkamp Bothfeld“. Das Wohnquartier wird ein neuer Mittelpunkt, ein neues "Herz" von Bothfeld. Das Wort "Kamp" steht historisch für neu gewonnene Äcker und lehnt sich zusätzlich an die "Kurze-Kamp-Straße" an. Also: Herzkamp heute morgen leben.

Das Familienunternehmen Gundlach wird auf dem ca. 9,2 ha großen Grundstück in den kommenden fünf Jahren Reihenhäuser, Miet- und Eigentumswohnungen mit insgesamt ca. 25.000 m² Wohnfläche für alle Altersgruppen und unterschiedliche Einkommensverhältnisse, eine Kindertagesstätte und einen Bolzplatz bauen. Der bestehende Naturraum wurde bei der Planung frühzeitig berücksichtigt und wird weitgehend erhalten. Ein großer Teil, insgesamt rund 37.000 m² Grünfläche im Quartier, wird nach Fertigstellung an die Stadt Hannover übergeben. Die Lichtungen im Wald werden aufgeforstet und der Wald wird zusätzlich mit einem 30 Meter breiten Waldsaum geschützt, der für viele Vogelarten Lebensraum bietet.

In enger Abstimmung mit der Stadtverwaltung wird das Baugebiet als „Leuchtturmprojekt“ für „Klimaangepasstes nachhaltiges Wohnen und Leben im Quartier“ geplant und durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Bau (BMUB) gefördert.

Am Mittwoch, 20. September 2017, fand auf dem Baufeld eine Führung mit den Gundlach-Projektleitern Andreas Kramer und Jens Ludwig statt. Über 50 interessierte Bürgerinnen und Bürger hatten sich für die Führung beim Kulturtreff Bothfeld angemeldet. „Die Stimmung war toll, die Besucher gut informiert und interessiert“, sagte Andreas Kramer im Anschluss an die Führung. Vielen Dank an alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer und an die Organisatoren.

Auch auf dem Bothfelder Herbstmarkt am 23. September 2017 haben sich viele Interessierte am Gundlach-Pavillon oder bei den drei Führungen über das Bauvorhaben informiert.

Das Besondere an dem Projekt

  • Leuchtturmprojekt Klimaangepassten Bauens (KlimaWohl)
  • Wohnraum für unterschiedlichste Einkommen und Wohnwünsche
  • Barrierefreie seniorengerechte Mietwohnungen
  • Viergruppige Kita mit zwei Inklusionsgruppen

Gundlach Geschäftsführer Lorenz Hansen
erklärt das Projekt „HILLIGENWÖHREN“

Führung mit den Gundlach-Projektleitern

Bothfelder Herbstmarkt

2016

1März 2016
Aufnahme als Leuchtturmprojekt „KlimaWohl“
2März 2016
Durchführung Architektenwettbewerb
3August 2016
Präsentation der Architektenentwürfe mit Bürgerdialog & Juryentscheidung
4September 2016
Bebauungsplan wird vom Rat der Stadt Hannover verabschiedet und erhält Rechtskraft

2017

5März 2017
Herrichten des Baugrundstücks
6Mai 2017
Baubeginn Bolzplatz
7September 2017
Übergabe Bolzplatz an Stadt Hannover

2018

8Januar 2018
Baubeginn Kindertagesstätte und 32 Mietwohnungen
9Frühjahr 2018
Baubeginn Straßen und Infrastruktur
Verkaufsstart Wohnungen

2019

10Juli 2019
Eröffnung Kindertagesstätte
112019
Bezug der ersten Wohnungen
Start der Vermietung

2022

12Gesamtfertigstellung
 

PROJEKTPHASEN

 
1
März 2016:

KlimaWohl

KlimaWohl ist ein Kooperationsprojekt der Landeshauptstadt Hannover, Fachbereich Umwelt und Stadtgrün, Bereich Umweltschutz und Gundlach. Das „sustainify Institut für nachhaltige Forschung, Bildung, Innovation“ begleitet das Projekt wissenschaftlich. Ziel ist es, die Klimaanpassungsstrategien der Landeshauptstadt Hannover anhand des Pilotprojekts „Herzkamp“ in Hannover-Bothfeld systematisch zu erproben und umzusetzen. KlimaWohl wird ein „Hannover-Modell“ entwickeln, das als übertragbare Basis u. a. für weitere Projekte im Wohnungsneubau dienen kann. Dies wird zur Entwicklung einer klimaresilienten Stadtgesellschaft in Hannover beitragen. Zugleich soll das Modell auch anderen Kommunen zur Verfügung stehen, um daraus eigene Strategien und Projekte zu entwickeln.

Mehr Informationen: www.klimawohl.net

 

Im Sinne einer nachhaltigen Stadtentwicklung wird ein integrierter Ansatz verfolgt, der Synergien zwischen Klimaanpassung und Klimaschutz herstellt (Win-win-Potenziale). Wohnen wird hierbei als Bedürfnisfeld verstanden, das Lebensstile und Verhaltensänderungen der (zukünftigen) Bewohner einschließt. Dieses wird im Projekttitel mit der Bezeichnung „Klimaangepasstes, nachhaltiges Wohnen und Leben“ – abgekürzt KlimaWohL – zum Ausdruck gebracht. Ein Wohnprojekt bietet besondere Potenziale für die Einbindung der Akteure, weil das Thema Klimaanpassung hier greifbar und konkret wird und Bewohner häufig von Änderungen in ihrem Umfeld betroffen sind.

Das KlimaWohl-Team

 

2
März 2016:

Der Architektenwettbewerb

Anfang März 2016 hat Gundlach in Zusammenarbeit mit der Landeshauptstadt Hannover einen Architektenwettbewerb ausgelobt. Insgesamt zwölf Architekturbüros aus Hannover, Hamburg und Wien wurden aufgefordert Entwürfe, für insgesamt drei Baufelder zu erarbeiten. Je Baufeld haben vier Büros Konzepte zur Bebauung und Freiraumplanung entwickelt. Die Architekten mussten einen umfangreichen Anforderungskatalog erfüllen.

 

 

Bewertungskriterien waren bspw. die Passung zum städtebaulichen Umfeld, die Materialität und Gestaltungsqualität sowie die Qualität der Grundrisse. Als besondere Aufgaben hatten die Architekten ökologisch nachhaltig mit dem besonderen Aspekt des Klimawandelangepassten Bauens zu planen. Es wurden u. a. Aussagen zur Nutzung erneuerbarer Energien, einer energieeffizienten Bauweise, Gebäudebegrünung, Gebäudeökologie und Mobilität ohne eigenes Auto erwartet. Gleichzeitig soll das Konzept auch mit möglichst geringen Baukosten wirtschaftlich umsetzbar sein.

3
August 2016:

Präsentation der Architektenentwürfe mit Bürgerdialog

Der Architektenwettbewerb wurde am 10. September 2016 entschieden. Am Tag zuvor kamen ca. 200 Bürger in die Evangelische Gemeinde in der Langenforther Straße. In einem für Architektenwettbewerbe etwas ungewöhnlichen - von Gundlach angeregten - Bürgerdialog nahmen sie geführt Einblick in die Pläne und Entwürfe der 12 am Wettbewerb beteiligten Architekten und gaben der Jury ihre Ideen und Anregungen mit auf den Weg. Dazu wurden Fragen, Anregungen und auch Kritik auf Karten geschrieben und auf Metaplanwände gebracht. Diese Meinungen wurden im Nachgang thematisch geordnet. Im unteren Bereich dieser Seite finden Sie die vor Ort am häufigsten gestellten Fragen (FAQ) mit den von Gundlach formulierten Antworten. Es wurde über vieles lebhaft diskutiert, über die Architektur, ökologische Aspekte und die Wünsche des Stadtteils. Das Thema Verkehr, wie und ob die Zuwegung funktioniert, bewegte besonders viele Teilnehmer der Veranstaltung.

Präsentation der Architektenentwürfe mit Bürgerdialog & Juryentscheidung
Der Bürgeldialog – Information und Austausch
Wertvolle Anregungen und Ideen (Klick aufs Bild öffnet neues Fenster)
Interview Rüdiger Ebel,blauraum, Hamburg
Interview Sven Martens,gruppeomp, Hannover
Interview Herwig Spiegl und Oskar LaserAllesWirdGut Architekten,
Wien & Laser Architekten, Hannover
A: Den 1. Preis für den Bereich der ca. 90 Eigentumswohnungen und Stadthäuser erhielt das Architekturbüro blauraum architekten aus Hamburg.
B: Der Bau von geplanten Mietwohnungen wird sich auf zwei Baufelder erstrecken. Für den nördlichen Bereich entlang der Straßenbahn hat das Büro gruppeomp architekten aus Hannover den Zuschlag für 99 Mietwohnungen erhalten.
C: Kindertagesstätte und 35 Eigentumswohnungen wurden direkt beauftragt bei Architekten n2m aus Hannover.
D: Für den südlichen Bereich mit 72 Mietwohnungen an der Bischof-von-Ketteler-Straße ist die Wiener Arbeitsgemeinschaft Alles-Wird-Gut Architektur mit Laser Architekten aus Hannover prämiert worden.

In Kürze stellen Ihnen die Architekten hier in kurzen Filmen Ihre Entwürfe vor.
Schauen Sie rein.

Die Juryentscheidung

Die Jury prämierte für die insgesamt drei Baufelder des zukünftigen Wohnquartiers die Architekten blauraum aus Hamburg, die Architekten gruppeomp aus Hannover sowie Alles-Wird-Gut Architektur aus Wien in Kooperation mit Laser Architekten aus Hannover.

Ihre Entwürfe überzeugten und kamen dem geforderten ganzheitlichen Ansatz des Umwelt- und Klimaschutzes am nächsten. Unabhängig vom Wettbewerb wurde das hannoversche Architektenbüro n2m mit den Planungen für eine Kindertagesstätte im zukünftigen Wohnquartier Herzkamp direkt beauftragt.

Am 7. September 2016 haben Stadtbaurat Uwe Bodemann und Gundlachs Geschäftsführer Lorenz Hansen gemeinsam die Ausstellung im Bauamt Hannover eröffnet. In der Ausstellung im 1. Obergeschoss sind die Entwürfe und Pläne aller am Wettbewerb beteiligt gewesenen Architekten bis zum 30.9 zu sehen.

(v.l.) Stadtbaurat Uwe Bodemann, Rüdiger Ebel, blauraum aus Hamburg, Sven Martens, gruppeomp architekten aus Hannover und Gundlach Geschäftsführer Lorenz Hansen.
Stadtbaurat Uwe Bodemann erklärt das Projekt
Architektin Ingrid Spengler aus Hamburg, Vorsitzende der Jury, erläutert die Jury-Entscheidung
4
September 2016:

Der Bebauungsplan wird vom Rat der Stadt Hannover verabschiedet und erhält Rechtskraft

5

Vorbereitungen zum Baubeginn angelaufen

Am 20. Februar erfolgte die in Hannover übliche Kampfmittelsondierung entlang des 9,2 ha großen Grundstücks. Verdachtsflächen werden unter professioneller Begleitung des Kampfmittelräumdienstes noch detaillierter untersucht werden.

Zwischen dem 22. und 24. Februar wurde das Gehölz am Bolzplatz, darunter vier Bäume mit Fällgenehmigung, entfernt. Das Holz ist auf Wunsch der Stadt Hannover in den Waldflächen als Raum für Vögel und Kleintiere abgelegt worden.

Ab dem 27. Februar wurde mit der Einzäunung der Baustelle begonnen. Die Maßnahme wird planmäßig Ende März abgeschlossen sein.

Beim Baubeginn für den städtischen Bolzplatz kommt es zu Verzögerungen, da im Stadtbezirksrat Uneinigkeit über den Bodenbelag besteht. Eine Baugenehmigung liegt Gundlach seit Mitte Dezember 2016 vor. Wir rechnen mit dem Baubeginn nun frühestens ab Mai 2017.

Zurzeit wird der Oberboden auf dem Gelände abgetragen. Oberboden ist eine wichtige schützenswerte Ressource. Der wiederzuverwendende Teil verbleibt auf unserem Grundstück. Ein wesentlicher Teil wird für Naturschutzmaßnahmen in Verden und zur städtischen Baumschule in Vahrenheide zur Weiterverwendung gebracht.

Vorbereitungen zum Baubeginn
 
Vorbereitungen zum Baubeginn
 
Vorbereitungen zum Baubeginn
 

Offener Brief an den „Bauwagen-Künstler“

Lieber Herr Both,

das schöne Feld in Hilligenwöhren liegt Ihnen am Herzen. Das verstehen wir - hätten uns allerdings ihre Meinung auf unseren Tafeln im Bürgerdialog gewünscht, nicht auf einem unschuldigen Bauwagen.

Wir möchten uns austauschen, mit Argumenten und bieten das auch Ihnen an – hier, bei Facebook oder gern persönlich. "Schlechte Aussichten Frau Feld. Sagte Herr Both.“, sagen Sie. „Hannover braucht Wohnraum und wir wollen ihn schaffen.“, sagen wir. Also wohnt nun zukünftig Familie „Kinder“ statt Weizen und Mais auf dem ehemaligen Acker. Aber wir sehen ihr Argument. Bauen benötigt Flächen und ist eine Abwägungsentscheidung, die sich die beteiligten, gewählten Bürgervertreter bei der Baurechtsschaffung sicher nicht leicht gemacht haben. Wir machen uns die Planung auch nicht leicht. Darum nehmen wir auf den bestehenden Naturraum soweit wir irgend möglich Rücksicht. Insgesamt rund 37.000 m² Grünfläche im Quartier, wird nach Fertigstellung an die Stadt Hannover übergeben, Lichtungen im Wald werden aufgeforstet und der Wald zusätzlich mit einem Waldsaum geschützt, der für viele Tiere und Vogelarten Lebensraum bietet.

„Bloß Geld in Sicht“, sagen Sie lieber Herr Both. Natürlich, als Unternehmen wollen wir unsere Mitarbeiter und die vielen weiteren fleißigen Baubeteiligten angemessen bezahlen können. Aber wir wollen vor allem eins: Vielfältigen Wohnraum schaffen, zur Miete, zum Kauf, für Familien und auch für sozial Schwächere. Mindestens jede fünfte Mietwohnung wird als geförderte Sozialwohnung gebaut.

Unser Wunsch zum Abschluss. Bitte verschonen Sie unsere Bauwagen und treten Sie in einen Dialog mit uns.
Ihre Gundlach-Wohnraumschaffer

Bauwagen Ansicht 1
 
Bauwagen Ansicht 2
 

FAQ

Die Fragen wurden nach bestem Gewissen beantwortet und repräsentieren den Kenntnisstand von Gundlach.

Die Bebauung wird sich gut in den Stadtteil einfügen und ist nicht zu dicht geplant. Im Rahmen von vorgeschalteten Untersuchungen und Testentwürfen wurden Lage und Eignung der Standorte für mehrgeschossige Wohngebäude gerade im Hinblick auf die Landschaftsverträglichkeit geprüft und im Bebauungsplan festgeschrieben. Weniger Bebauung mit einer geringeren Flächenausnutzung heißt auch höhere Kosten und damit später die Erfordernis einer höheren Miete. Dies gilt es abzuwägen. Hier wurde eine angemessene Nutzung des Baulandes entwickelt. Wir werden darauf achten, dass es große Freiräume und Plätze mit Aufenthaltsqualität geben wird. Es wird insgesamt ein grünes, luftiges Quartier entstehen.
Wir finden die Entwürfe sehr lebendig und ausdrucksstark. Aufgrund der Beteiligung von 12 Architekturbüros mit jeweils eigener Architekturauffassung lagen der Wettbewerbsjury 12 Arbeiten mit vielfältigen Vorschlägen für die Gestaltung der Gebäude vor. Durch die Prämierung von drei sehr unterschiedlichen Entwürfen entsteht hier architektonische Vielfalt. Ziegelfassaden, Holzverkleidungen und Putzflächen in langlebiger Massivbauweise zeigen unseren Anspruch an die Nachhaltigkeit der Gebäude.
Flachdächer sind hier nicht nur „Zeitgeist“. Ein wesentlicher Grund liegt im Klimaangepassten Bauen. Die Dachflächen werden begrünt und eignen sich sehr gut für die Aufstellung von Photovoltaik-Anlagen. Durch die Dachbegrünung wird das Mikroklima um die Häuser herum deutlich verbessert. Auch optisch werden die Häuser eine hohe Qualität haben. Das Baufeld im Norden erhält Dächer mit einer geringen Neigung.
Das Thema wurde sorgfältig von der Stadt Hannover und dem Verkehrsplaner Prof. Dr. Haller, SHP Ingenieure Hannover, untersucht. Ein unabhängiger Gutachter der Ingenieurgemeinschaft Dr. Schubert, Hannover hat den Einfluss des Wohnquartiers auf das umgebende Straßennetz geprüft. Es wurden verschiedene Alternativen der Verkehrsführung untersucht. Alle Beteiligten kommen zu dem Ergebnis, dass das zusätzliche Verkehrsaufkommen aus dem Quartier durch den Ausbau der Kreuzung Burgwedeler Straße / Bischof-von-Ketteler-Straße bewältigt werden kann. Eine Erschließungsstraße von Norden ist geprüft worden. Es hätte sich nach der eindeutigen Erkenntnis der beteiligten Fachleute keine Verbesserung des Verkehrsaufkommens an der Kreuzung Burgwedeler Straße / Kurze-Kamp-Straße ergeben. Diese Straße hätte aber einen starken Eingriff in den geschützten Waldbereich bedeutet und wurde durch die Naturschutzbehörden abgelehnt. Eine Querverbindung über den Carl-Loges-Weg ist ebenfalls untersucht worden. Diese ist zum Schutz der Nachbarn, die massive Bedenken geäußert haben, verworfen worden.
Diese Fragestellung wurde in einem Verkehrsgutachten im Vorfeld des Wettbewerbsverfahrens sorgfältig in Zusammenarbeit der Stadt Hannover mit Fachplanern untersucht. Das Gutachten von zwei Verkehrsplanern, Ingenieurgemeinschaft Dr. Schubert, Hannover und SHP Ingenieure, Prof. Haller, Hannover kommt zu dem Ergebnis, dass durch eine Aufweitung der Kreuzung mit einem Linksabbiegerstreifen die erforderliche Leistungsfähigkeit hergestellt werden kann. Dieser Ausbau der Kreuzung und die Verbreiterung der Bischof-von-Ketteler-Straße werden durch die Firma Gundlach finanziert.
Der Zugang zum neuen Quartier ist über die Bischof-von-Ketteler-Straße geplant. In den Straßennetzplanungen ist eine Querverbindung Carl-Loges-Straße / Bischof-von-Ketteler-Straße für den motorisierten Individualverkehr nicht vorgesehen. Zuständig für die Verkehrsplanung ist die Stadt Hannover.
Sämtliche Straßen innerhalb des Neubaugebietes sollen als Verkehrsberuhigter Bereich ausgewiesen werden. In den „Spielstraßen“ ist Schrittgeschwindigkeit vorgeschrieben.
Region Hannover und ÜSTRA planen den Umbau der Haltestelle als barrierefreien Hochbahnsteig. Die genaue Lage der Haltestelle und der Zeitpunkt des Umbaus sind noch nicht bekannt.
Die ÖPNV-Planung liegt in der Verantwortung der Region Hannover in Abstimmung mit der Landeshauptstadt Hannover. Eine veränderte Taktung der Linie 9 ist derzeit nach unserer Kenntnis nicht vorgesehen, allerdings ergeben sich durch den Ersatz der alten Fahrzeuge durch Fahrzeuge der neuen Generation in den nächsten Jahren größere Kapazitäten.
Wir planen eine zusätzliche Baustellenzufahrt von der Burgwedeler Straße über die Stadtbahntrasse ins Baugebiet. Dadurch wird die Bischof-von-Ketteler-Straße vom Verkehr entlastet. Die Baustellenzufahrten erhalten alle erforderlichen Sicherungsmaßnahmen.
Ja. Das Bestreben der Firma Gundlach für das neue Wohnquartier ist es, eine hohe soziale Durchmischung herbeizuführen. Dies gilt sowohl bezüglich einer generationsübergreifenden Bewohnerstruktur als auch in interkultureller und wirtschaftlicher Hinsicht.
Gundlach wird im Zusammenwirken mit der Landeshauptstadt Hannover einen Anteil von 20 Prozent der Mietwohnungen als geförderte Sozialwohnungen errichten. Erklärtes Ziel ist es, Anstrengungen zu unternehmen, die Baukosten möglichst niedrig zu halten, um auch mittleren Einkommen den Eigentumserwerb zu ermöglichen.
Im Baugebiet werden mehrere neue Spielplätze im Bereich des Geschosswohnungsbaus entstehen. Diese werden mit einem hohen Gestaltungsanspruch durch das Büro nsp Landschaftsarchitekten geplant, wobei der Schwerpunkt bei der Konzeption von ‘Spiellandschaften‘ liegt. Das heißt, dass die gesamten Freianlagen, beispielsweise die Übergänge in den angrenzenden Wald, Räume für alle Nutzergruppen aufweisen werden. In diesem Kontext wird auch der Waldspielplatz ergänzt und erweitert, so dass ein neuer Spielort für den angrenzenden Stadtteil geschaffen wird.
Als Abgrenzung der Baufelder zum Landschaftsraum sind Heckenanpflanzungen und Versickerungsflächen für das Oberflächenwasser vorgesehen. So ergeben sich spannende landschaftlich geprägte Übergänge zwischen den unterschiedlichen Freiräumen. Für die Einfriedungen der Einzelgrundstücke innerhalb der Baufelder werden mit der bevorstehenden Freiraumplanung durch das Büro nsp verbindliche Gestaltungsvorschläge entwickelt. Ziel ist auch hier, landschaftlich geprägte und gemeinschaftlich nutzbare Gartenräume entstehen zu lassen.
Wir sind noch in einer frühen Projektphase. Die detaillierte Planung wird in der nächsten Zeit erarbeitet. Dann erst kann der Bau beginnen. Der Start der Vermietung ist im Jahr 2018 vorgesehen.
Wir sind noch in einer frühen Projektphase. Die detaillierte Planung wird in der nächsten Zeit erarbeitet. Dann erst kann der Bau beginnen. Der Verkaufsstart ist derzeit für Frühjahr 2018 vorgesehen.

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AUS DEN MEDIEN

02.09.2016 - HAZ

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28.01.2016 - Stadtanzeiger Ost

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