HOMANNSHOF

Hannover-Ronnenberg

Gundlach ist neuer Eigentümer der ehemaligen Hofstelle Im Sacke 2

Der Gundlach-Bauträger hat das Grundstück der ehemaligen Hofstelle „Im Sacke 2“ in Ronnenberg erworben. Gundlach möchte sich hier für eine ortsgerechte, behutsame Entwicklung des Areals engagieren.

Die Stadtverwaltung hat beschlossen, für die Umgestaltung des Ronnenberger Ortskern einen Bebauungsplan aufzustellen.

Rund 40 Gäste informieren sich über das Projekt „Homannshof“

Bei tollstem Wetter fand am Samstag 9. Juni 2018 von 11:00 - 13:30 Uhr ein Hofgespräch auf dem Homannshof in Ronnenberg statt. Gundlach hat das Grundstück „Im Sacke 2“ erworben und plant dort ein Wohnquartier mit Doppel- u. Reihenhäusern sowie Mehrgenerationenwohnen. Der Bürgerdialog führt die bisherigen Gespräche zur Ortskernentwicklung weiter. Allen Projektveranwortlichen ist die frühzeitige Beteiligung der Nachbarn wichtig, damit Interessierte weiterhin zu Wort kommen können und gleichzeitig Transparenz über die nächsten Planungsschritte entsteht.

Bürgermeisterin Frau Harms begrüßte die rund 40 Gäste. Der Bebauungsplan, der aufgestellt werden soll, umfasst außer dem Homannshof weitere angrenzende Flächen einschließlich des EDEKA-Markt an der Kreisstraße Über den Beeken. Frau Harms freute sich auf die Entwicklung unter Berücksichtigung der historischen Dorf- und Grünstrukturen. Gundlach-Projektleiter Andreas Kramer erläuterte die Konkretisierung der Ideen aus dem Stadtentwicklungskonzept ISEK, die durch das Architekturbüro Pape und Kost aus Hemmingen umgesetzt werden sollen. Das neue Quartier wird sich mit ziegelgedeckten Satteldächern und Ziegelfassaden an der historischen Bebauung orientieren. Wolfgang Zehler, Fachbereichsleiter Bau, Ökologie und Ordnung der Stadt Ronnenberg ging detaillierter auf die zur Aufstellung des Bebauungsplanes notwendigen Fachgutachten zu Flora und Fauna, zum Schutz des angrenzenden landwirtschaftlichen Betriebes und zur Archäologie ein. Es werden Überreste aus der Entstehungsgeschichte Ronnenbergs auf dem Grundstück vermutet.

Sein Team Stadtentwicklung und Bauordnung stand mit Frau Meyer-Everloh, Frau Mühlnikel und Herrn Fleckenstein ebenfalls für Gespräche zur Verfügung. Nach einem Rundgang über das Gelände erläuterte der Stadtplaner Georg Böttner vom Büro plan:B, der den Bebauungsplan bearbeitet, wie sich die Planung aus dem ISEK in der als Plan aushängenden Machbarkeitsstudie weiterentwickelt hat. Es folgten zahlreiche Fragen der Nachbarn insbesondere zum Erhalt von Gebäudeteilen, z.B. der Scheunenwand auf der nördlichen Grundstücksgrenze, dem Erhalt der Quelle, dem Schutz von Fledermäusen und anderen Tierarten und dem Erhalt von schützenswerten Bäumen. Andreas Kramer versicherte, dass zu allen Themen Fachgutachten erarbeitet und im Bebauungsplan berücksichtigt werden, damit der Ort seinen besonderen Charakter behält. Das Thema der notwendigen 2 Stellplätze je Wohneinheit und der daraus resultierende hohe Flächenverbrauch für Autos wurde diskutiert. Gundlach wünscht sich die Umsetzung der Fußwegeverbindung zur Straße Meiergarten, damit die Haltestelle der S-Bahn fußläufig schneller zu erreichen und ein Umstieg auf den ÖPNV attraktiv ist.

Viele Themen zur Nachhaltigkeit des Wohnquartiers wurden danach bei Bratwürstchen und kühlen Getränken des Bioland-Betrieb Gemüsekiste aus Hemmingen in kleinen Runden vertieft. Die Nutzung des Wassers der Quelle zur Kühlung der Umgebung an heißen Tagen war ein naheliegendes Thema an einem zwar unter den Zeichen des Klimawandels stehenden aber insgesamt sehr gelungenen Hofgespräches.


Video: Gundlach im Dialog (Link öffnet Facebook-Video)

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Stadtplaner Georg Böttner (Büro plan:B)

Vlnr: Andreas Kramer (Gundlach-Projektleiter), Wolfgang Zehler (Fachbereichsleiter Bau, Ökologie und Ordnung) und Stephanie Harms (Bürgermeisterin Stadt Ronnenberg)

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