Start der 2. Phase des Werkstattverfahrens

Ziel der ersten Phase des Werkstattverfahrens war ein städtebaulicher Masterplan, der verbindlich Art und Maß der baulichen Nutzung, Bauweise, überbaubare und nicht überbaubare Grundstücksflächen sowie Größe, Tiefe und Breite des Baugrundstücks definiert. Er ist Grundlage für die weitere Ausarbeitung der geplanten rund 250 Wohnungen, Gewerbe- und Freiflächen.

Aus dem Verfahren mit insgesamt acht Architekturbüros entschied die Jury am 2. November 2017 mit dem Entwurf von Fink + Jocher, München, in die 2. Phase des Werkstattverfahrens zu gehen. "Auf Grund ihrer inspirierenden Ideen hat die Jury ebenso die Büros Kister-Scheithauer-Gross aus Köln und Lorenzen Meyer aus Berlin in das weitere Werkstattverfahren mitgenommen", erläuterte Uwe Drost von D&K drost consult, die das Verfahren auf der öffentlichen Präsentation am 27. November 2017 begleiten.

"Die Transparenz unserer baulichen Vorhaben in der Öffentlichkeit ist uns wichtig!", betonte Gundlachs Geschäftsführer Lorenz Hansen gegenüber Anwohnern und Interessierten in Gundlachs Kaminhalle. "Wir werden Sie auch über die kommende zweite Werkstattphase auf dem Laufenden halten. Und freuen uns natürlich auch weiterhin über Ihre Anregungen zu unserem Bauprojekt an der Günther-Wagner-Allee im Pelikan."

Die öffentliche Ausstellung des Siegermodells am 27. November 2017 im Gundlach Bürohaus war der Startschuss für die 2. Phase des Werkstattverfahrens.

Jurysitzung am 2. November 2017

Jurysitzung am 2. November 2017

"Aufgrund des anfänglich noch zur Diskussion stehenden Hochhauses bin ich sehr kritisch in die erste Jurysitzung gegangen. Ich wurde aber angenehm überrascht durch die offene Atmosphäre und den fairen und konstruktiven Umgang mit den Entwürfen der acht Architekten. Die am Ende aus den vielen Ideen getroffene klare Entscheidung der Jury scheint mir plausibel und hat mich überzeugt. Ich bin nun sehr gespannt auf die Fortsetzung des Werkstattverfahrens“

Britta Kelch, Bürgervertreterin in der Jury

Britta Kelch, Bürgervertreterin in der Jury