Planung eines Quartiers auf dem ehemaligen Nartenhof

Auf dem Gelände des ehemaligen Nartenhofs in Wülferode in der Bockmerholzstraße 3 plant der Gundlach Bauträger ein Reihenhausquartier, bei welchem der ortsprägende Charakter möglichst erhalten bleiben soll.

Zu den aktuellen Planungen werden wir Sie zu gegebener Zeit hier auf der Seite informieren.

Um die Verkehrssicherheit zu gewährleisten (einsturzgefährdete Gebäude), wurden die bestehenden Mietverhältnisse gekündigt.

Das Besondere an dem Projekt

  • Hofcharakter
  • mitten im historischer Ortskern

* Hier stellen wir Ihnen Projekte in ihrem Planungstand vor. Bitte beachten Sie, dass sich durchaus noch Änderungen ergeben können – nicht zuletzt auch durch Ihr Feedback und Ihre Beteiligung.

Meilensteine

2023

  • Sommer 2023

    Baubeginn

2024

  • Ende 2024

    Geplante Fertigstellung

2022

Am 21.04. hat das Familienunternehmen Gundlach Nachbarn und Interessierte zum Hofgespräch eingeladen, um über den aktuellen Planungsstand der Wohnbebauung auf dem ehem. Nartenhof in Wülferode zu informieren.

Die Teilnahme ist mit über 50 Interessierten, darunter vielen Nachbarn, aber auch Vertretern aus Stadt und Politik erfreulich hoch ausgefallen.

Vor Ort wurde lebhaft diskutiert, über Architektur und Städtebau, den Erhalt bestimmter ortsprägender Elemente, über Nachhaltigkeit und CO2 - Reduzierung. Die Themen Mobilität und Mobilitätskonzept (Lage der Stellplätze, Stellplatzschlüssel, PKW-Alternativen, u.a.) bewegten besonders viele Teilnehmer der Veranstaltung.

Die Möglichkeit, Wünsche, Anregungen und Kritik auf vorbereiteten Feedbackwänden zu hinterlassen wurde ausgiebig genutzt. Die wiederkehrenden Punkte werden wir kurzfristig hier unter der Rubrik "Fragen & Antworten" beantworten.

Fragen & Antworten

1. Ich wünsche mir, dass mehr ortsprägende Bauelemente vom Hof, wie Tore, Türme, oder Bäume übernommen werden

Auch wir sehen den Nartenhof als prägendes Merkmal des Ortes an und wollen dies in unserer gesamten Planung berücksichtigen. Wo es möglich ist, soll der Baumbestand erhalten bleiben, mindestens ein Silo und die Ziegelfassade zur Straße hin haben wir fest in unserer Gestaltung eingeplant!

2. Ich schlage vor, den Balken mit der Inschrift aus dem Wohnhaus zu erhalten und in einem der neuen Gebäude zu integrieren.

Vielen Dank für Ihren Vorschlag, den wir gerne versuchen wollen umzusetzen! Darüber hinaus ist im Zuge unserer Nachbarschaftsveranstaltung bereits der Kontakt zum Wülferoder Heimatmuseum geknüpft worden. Gemeinsam werden wir sorgfältig prüfen, was es weiterhin zu erhalten gilt.

3. Wie viele Stellplätze für Wohneinheiten werden im Quartier angeboten und wo werden diese untergebracht?

Aktuell richten wir uns nach der Stellplatzsatung der Landeshauptstadt Hannover und bieten für jede Wohneinheit einen Stellplatz an. Zur endgültigen Anzahl an Einstellplätzen sowie der Positionierung im Quartier lässt sich zu diesem Zeitpunkt jedoch noch keine belastbare Aussage treffen.  Grundsätzlich berücksichtigen wir  bereits seit einiger Zeit auch alternative Mobilitätskonzepte in unserer Quartiersplanung, wie z.B. Car-Sharing oder Fahrradmobilität.

4. Was wird für die CO2-Reduktion beim Bau getan? Hat man an Holzbauweise gedacht?

Tatsächlich beschäftigen wir uns seit einiger Zeit intensiv mit der Frage, welchen Beitrag der Gundlach Bauträger zur CO2 – Reduktion leisten kann. In diesem Projekt haben wir uns neben dem bewussten Verzicht auf Tiefgaragen zur Vermeidung hohen Betoneinsatzes auch dazu entschieden, mindestens einen Gebäudekörper in Holzbauweise zu errichten. Außerdem wollen wir ressourcenschonend arbeiten, indem wir das vorhandene Pflaster und, wenn möglich, auch weitere vorhandene Baustoffe wiederverwenden. Dies soll übrigens nicht nur im Quartier geschehen - hierzu stehen wir bereits im regen Austausch.

5. Ich stelle mir an diesem Ort eine Innenhofnutzung mit Hofcharakter für alle Wülferoder mit Café-Bar, Sitzplätzen, Bäumen, Kräutergarten, Wasserlauf, Sandkasten … vor.

Auch wir finden den Gemeinschaftsgedanken für jedes Quartier überaus wichtig. Aus diesem Grund planen wir aktuell, den Innenhof autofrei zu gestalten. Durch den Erhalt einzelner Stallgebäude könnten auch dort zusätzliche Gemeinschaftsflächen entstehen.

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Sehr geehrte Damen und Herren,
was dem Ort aus meiner Sicht wirklich fehlt, sind seniorengerechte Wohneinheiten. Viele Mitbewohner und Mitbewohnerinnen im Ort leben derzeit in einem Ein- oder Zweifamilienhaus. Wenn man im Alter Haus und Garten nicht mehr bewirtschaften kann, muss man sich für eine Alternative entscheiden. Diese liegt leider immer jenseits des Berges, so dass das vertraute Umfeld verlassen werden muss. M. E. eignet sich der Nartenhof in besonderer Weise für die Bebauung mit 2 - 3 Zimmerwohnungen, um der älterwerdenden Bevölkerung gerecht zu werden. Zentral gelegen, mit direktem Busanschluss könnte hier ein Ort der Begenung entstehen. Ich bitte Sie, die Optionen zu prüfen und ggf. von der Reihenhausbebauung auf altengerechte Wohneinheiten umzusteigen.
Mit freundlichen Grüße
Petra Bellmann

Petra Bellmann
13.05.2022

Guten Tag Frau Bellmann,

vielen Dank für Ihre Nachricht. Unsere momentanen Planungen belaufen sich auf eine Reihenhaus-Bebauung.
Wir nehmen Ihre Anregung aber gerne auf und werden auf dieser Seite weiter über die nächsten Schritte informieren.

Nachbarschaftliche Grüße

Gundlach

Erst mal vielen Dank für die Infoveranstaltung letze Woche - die anwesenden Mitarbeiter haben die Pläne kompetent vorgestellt und sich für jede Frage Zeit genommen.
Wie bei der Veranstaltung mehrfach erwähnt, sollte auf jeden Fall die Parksituation noch weiter überdacht werden. Denn es würde definitiv nicht zu guter Nachbarschaft führen, wenn zukünftig 26 Autos mehr die Straßen zu parken würden, weil pro Haushalt nur ein Stellplatz eingeplant wurde. Vielleicht wird nicht jeder Haushalt 2 Autos haben, aber die Wahrscheinlichkeit ist doch relativ hoch, dass mehrere Haushalte 2 haben werden. Denn es gibt in Wülferode nun mal keine Einkaufsmöglichkeiten, keine Ärzte und nur wenig Möglichkeiten für Freizeitaktivitäten. Deshalb orientieren sich die meisten Leute für diese Dinge in Richtung Stadt und da der Bus nur jede 30 Minuten fährt, nutzen die meisten das Auto. Natürlich wäre es löblich, wenn mehr auf das Fahrrad gesetzt werden würde, aber man kann es den Leuten ja auch nicht mit dem Kaufvertrag aufzwingen. Und wenn hinterher die ganzen Seitenstraßen voll geparkt sind, würde es wie gesagt nicht dazu beitragen, dass die neuen Bewohner gut aufgenommen werden würden.

Lara Mielatz
26.04.2022

Guten Tag Frau Mielatz,
vielen Dank für das Lob und die Anmerkung bezüglich der Stellplatzproblematik. Wir können Ihre Argumentation absolut nachvollziehen und suchen immer nach einer Lösung, um möglichst alle Interessen befriedigen zu können - in diesem Fall den direkten Anwohnern, dem Durchgangsverkehr sowie unserer Philosophie der nachhaltigen und zukunftsgerichteten Mobilität gerecht zu werden. Wir freuen uns auf den weiteren Dialog mit Ihnen.
Mit nachbarschaftlichen Grüßen

Gundlach

Sehr geehrte Damen und Herren der Fa. Gundlach!
Welch Slogan: Wir als direkt von dem Projekt betroffene Nachbarn würden uns freuen, wenn Sie mit uns überhaupt einmal in Dialog treten würden!
Wir freuen uns darauf zu erfahren, was aus den alten Bäumen, den Fledermäusen und den Schleiereulen wird. Unsere Südgrenze ist zur Zeit ein idyllisches unbewohntes Backstein mit grünem Bewuchs, Sehr idyllisch im Übrigen. Insofern interessiert uns natürlich auch, welche Art von Bebauung geplant ist, wie viel „Neue“ Nachbarn wir erwarten dürfen.

Mit freundlichen Grüßen
G Doil & A. Clemens

Dr. Gabriele Doil & Alexander Clemens
07.06.2021

Sehr geehrte Frau Dr. Doil, sehr geehrter Herr Clemens,

vielen Dank für Ihre Hinweise und das persönliche Gespräch am Telefon. Sobald der Planungsstand es zulässt, veröffentlichen wir an dieser Stelle gerne weitere Einzelheiten zum geplanten Quartier.
In Bezug auf die umgebende Fauna sind wir bereits mit dem NABU (https://niedersachsen.nabu.de/) in engem Austausch.
Sprechen Sie uns bei weiteren Fragen gerne direkt an!

Mit sonnigen Grüßen

Gundlach

Sehr geehrte Damen und Herren,
Ich freue mich sehr über das Projekt Nartenhof. Als Ureinwohnerin kann ich allerdings nur anmerken, dass das Foto nicht den Nartenhof zeigt.
Mit freundlichen Grüßen
Sabine Sousa Stolte geb. Sohns

Sabine Sousa Stolte
03.03.2021

Guten Tag Frau Sousa Stolte,
es freut uns sehr, dass Sie sich genau so auf das Projekt freuen wie wir.
Sie haben natürlich Recht, dass das momentane Foto nicht den Nartenhof direkt zeigt, sondern die Umgebung.
Sobald die Planungen fortgeschritten sind, werden wir diese hier auf der Seite veröffentlichen.
Mit nachbarschaftlichen Grüßen

Gundlach

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