Pelikan-Viertel List: Planung Neubau Günther-Wagner-Allee

Das Architekten-Werkstattverfahren zum zweiten Baufeld in der Günther-Wagner-Allee ist nun abgeschlossen. Gegenüber der - in bundesweiten Wettbewerben für Projektentwicklung und für Nachhaltigkeit ausgezeichneten - Gundlach Wohnanlage VIER im Pelikan-Viertel wird auf 10.300 m² ein weiteres Gundlach Wohnquartier entstehen.

Am 16. April 2018 wurden die Siegerentwürfe dem Preisgericht, in dem neben dem Bauherren u. a. auch die Stadt vertreten war, abschließend präsentiert. Aus dem Verfahren mit insgesamt acht Architekturbüros sind die Entwürfe der Büros Fink + Jocher (München) und Kister-Scheithauer-Gross (Köln) als Sieger hervorgegangen. Gundlach wird auf dem Grundstück einen Mix aus Miet- und Eigentumswohnungen für verschiedene Lebensphasen, eine Kindertagesstätte und in geringem Umfang auch Ladengeschäfte bauen. Ein im ursprünglichen Bebauungsplan mit bis zu 50 m Höhe vorgesehenes Hochhaus, das von einigen Anwohnern als nicht zum Standort passend empfunden wurde, wird dort nicht entstehen. 

Die 250 geplanten Wohnungen teilen sich in zwei Baufelder auf. Für den nördlichen Bereich, angrenzend an den Pastor-Jaeckel-Weg, hat das Architekturbüro Kister-Scheithauer-Gross den Zuschlag erhalten. Hier entstehen 58 Eigentumswohnungen in zwei Gebäuden. Für den südlichen Bereich ist das Architekturbüro Fink + Jocher prämiert worden. Hier sind in einer Blockrandbebauung 182 Mietwohnungen sowie 14 Eigentumswohnungen in einem Solitär vorgesehen. Beide Gebäude nehmen in ihrer Höhe die Nachbarbebauung mit acht Etagen auf.

Unter dem Motto „Hallo Nachbar! Wir wollen Dir mal was zeigen“ haben wir von Gundlach, parallel zum Verfahren, Interessierte und Anwohner mehrfach über den Stand der Planung in Veranstaltungen informiert. „Die Transparenz unserer baulichen Vorhaben in der Öffentlichkeit und der Dialog ist uns wichtig!“, betont Lorenz Hansen. „Daher haben wir uns über die Beteiligung einer Bürgervertreterin im Verfahren sehr gefreut.“

Mit dem Abschluss des Architektenverfahrens wurde jetzt ein wichtiger Schritt für die Umsetzung der Bebauung der letzten Baulücke im Pelikan-Viertel gemacht. Auf Grundlage der Ergebnisse des Verfahrens und des Masterplanes vom Architekturbüro Fink + Jocher wird jetzt das Bebauungsplanverfahren von der Stadt Hannover durchgeführt. 

Die Ausstellung wurde am 22. Mai 2018 um 17 Uhr im I. OG der Bauverwaltung (Austellungsebene) eröffnet. Dabei wurden die Entwürfe für das neue Wohnquartier durch Stadtbaurat Uwe Bodemann und Gundlach Geschäftsführer Lorenz Hansen vorgestellt. Die Ausstellung läuft noch bis zum 15. Juni 2018 und ist von Montag bis Freitag täglich von 8:00 Uhr bis 18:00 Uhr geöffnet. Mehr Informationen zur Ausstellungseröffnung finden Sie hier.

Das Besondere an dem Projekt

  • Bebauung der letzten großen Baulücke in der List
  • Planung durch mehrere Architekturbüros angedacht
  • Nachnutzung einer ehemaligen Industriebrache (Pelikan)

* Hier stellen wir Ihnen Projekte in ihrem Planungstand vor. Bitte beachten Sie, dass sich durchaus noch Änderungen ergeben können – nicht zuletzt auch durch Ihr Feedback und Ihre Beteiligung.

Meilensteine

2018

2019

  • Frühjahr 2019

    Voraussichtliche Verabschiedung des Bebauungsplans

2020

  • Voraussichtlicher Baustart

    2020

2022

  • Fertigstellung erster Teilbereiche

    2022

2023

  • Geplante Gesamtfertigstellung

    2023

2017

Vorbereitungsstart des Werkstattverfahrens

Nachdem die Hochhaus-Idee vom Tisch war, haben wir die weiteren Rahmenbedingungen analysiert und in Vorgesprächen mit den Verfahrensbeteiligten Behörden die Zielsetzung und Aufgabenstellung formuliert. Die Ergebnisse dieser Ausgangsbedingungen bilden die Grundlage für den Auslobungstext des Werkstattverfahrens.

2017

Informationsveranstaltung im Pelikan

Am 29. Mai 2017 fand auf dem Baufeld an der Günther-Wagner-Allee eine Informationsveranstaltung statt, an der knapp 100 Anwohner und Interessierte teilnahmen. Gundlach informierte über den aktuellen Stand der Planung. Angedacht ist der Neubau eines Wohnquartiers mit Miet- und Eigentumswohnungen und einzelnen Gewerbeflächen. Der direkte Austausch und Dialog zwischen Anwohnern und Planern wurde von beiden Seiten begrüßt. „Der von vielen Anwohnern gefürchtete Hochhausbau ist definitiv vom Tisch“, betonte Projektplaner Peter Duensing noch einmal. Geplant ist nun ein zweiphasiges Architekten-Werkstattverfahren mit acht ausgewählten Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Hierzu haben wir folgende Architekturbüros eingeladen und gebeten einen Entwurfsvorschlag abzugeben:

  • 03 Architekten GmbH, München
  • ahrens & grabenhorst architekten stadtplaner BDA, Hannover
  • Architekten BKSP Grabau Leiber Obermann und Partner, Hannover
  • CITYFÖRSTER PartG architecture + urbanism, Hannover
  • Fink+Jocher Architekten und Stadtplaner, München
  • kister scheithauer gross architekten und stadtplaner GmbH, Köln
  • Lorenzen Mayer Architekten, Berlin
  • Stefan Forster Architekten, Frankfurt am Main

Was ist das zweiphasige städtebaulich-hochbauliche Werkstattverfahren?

Gegenstand des Verfahrens ist im ersten Schritt die Überprüfung, Weiterentwicklung und Qualifizierung der Festlegungen des städtebaulichen Konzepts. Die 1. Phase soll den städtebaulichen Masterplan als Ergebnis haben, der verbindliche Festlegungen für die weiteren hochbaulichen Planungen für die 2. Phase definiert. Weiterhin bildet der Masterplan die Grundlage für das durch die Landeshauptstadt Hannover durchzuführende Bebauungsplanverfahren. Gegenstand der 2. Phase ist die weitere hochbauliche Überplanung der Baufelder durch die ausgewählten Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Auf Grundlage des Masterplanes sowie der Ergebnisse aus der 1. Phase des Werkstattverfahrens werden bis zu drei Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die sich in der 1. Phase durch die Qualität der Bearbeitung empfohlen haben, aufgefordert die hochbauliche Planung zu konkretisieren. Diese Phase wird kooperativ mittels Werkstatt-Terminen, in denen eine Zwischenabstimmung stattfindet, durchgeführt werden.

2017

Startschuss für die 1. Phase des Werkstattverfahrens

Im August 2017 erfolgte der Startschuss für das Werkstattverfahren. In Zusammenarbeit mit der Landeshauptstadt Hannover, den Jurymitgliedern, Sachverständigen und Gundlach wurden die acht ausgewählten Architekten im Rahmen einer Einführungsveranstaltung über die Aufgabenstellung und Rahmenbedingungen informiert.

2017

Ausstellung der Zwischenergebnisse, Juryentscheid und Ausstellung der Ergebnisse

2017

Start der 2. Phase des Werkstattverfahrens

Ziel der ersten Phase des Werkstattverfahrens war ein städtebaulicher Masterplan, der verbindlich Art und Maß der baulichen Nutzung, Bauweise, überbaubare und nicht überbaubare Grundstücksflächen sowie Größe, Tiefe und Breite des Baugrundstücks definiert. Er ist Grundlage für die weitere Ausarbeitung der geplanten rund 250 Wohnungen, Gewerbe- und Freiflächen.

Aus dem Verfahren mit insgesamt acht Architekturbüros entschied die Jury am 2. November 2017 mit dem Entwurf von Fink + Jocher, München, in die 2. Phase des Werkstattverfahrens zu gehen. "Auf Grund ihrer inspirierenden Ideen hat die Jury ebenso die Büros Kister-Scheithauer-Gross aus Köln und Lorenzen Meyer aus Berlin in das weitere Werkstattverfahren mitgenommen", erläuterte Uwe Drost von D&K drost consult, die das Verfahren auf der öffentlichen Präsentation am 27. November 2017 begleiten.

"Die Transparenz unserer baulichen Vorhaben in der Öffentlichkeit ist uns wichtig!", betonte Gundlachs Geschäftsführer Lorenz Hansen gegenüber Anwohnern und Interessierten in Gundlachs Kaminhalle. "Wir werden Sie auch über die kommende zweite Werkstattphase auf dem Laufenden halten. Und freuen uns natürlich auch weiterhin über Ihre Anregungen zu unserem Bauprojekt an der Günther-Wagner-Allee im Pelikan."

Die öffentliche Ausstellung des Siegermodells am 27. November 2017 im Gundlach Bürohaus war der Startschuss für die 2. Phase des Werkstattverfahrens.

Jurysitzung am 2. November 2017

Jurysitzung am 2. November 2017

"Aufgrund des anfänglich noch zur Diskussion stehenden Hochhauses bin ich sehr kritisch in die erste Jurysitzung gegangen. Ich wurde aber angenehm überrascht durch die offene Atmosphäre und den fairen und konstruktiven Umgang mit den Entwürfen der acht Architekten. Die am Ende aus den vielen Ideen getroffene klare Entscheidung der Jury scheint mir plausibel und hat mich überzeugt. Ich bin nun sehr gespannt auf die Fortsetzung des Werkstattverfahrens“

Britta Kelch, Bürgervertreterin in der Jury

Britta Kelch, Bürgervertreterin in der Jury

2018

Ausstellungseröffnung – Ergebnisse des Werkstattverfahrens

Am 22.5.2018 fand im I. OG der Bauverwaltung, Rudolf-Hillebrecht-Platz 1, die Ausstellungseröffnung der Werkstattergebnisse statt. Wie die neuen Gebäude aussehen werden, stellten Gundlach-Geschäftsführer Lorenz Hansen und Stadtbaurat Uwe Bodemann in der Bauverwaltung vor. Die Weiterentwicklung des Pelikan-Geländes durch die Firma Gundlach sei ein „ganz bemerkenswertes Projekt“, lobte Stadtbaurat Bodemann. Lorenz Hansen betont vor allem die Entstehung des Projektes: „Wir wollten mit den Nachbarn und Bürgern ins Gespräch kommen.“ Im Rahmen von Informationsveranstaltungen wurden der Nachbarschaft und Interessierten die Entwürfe vorgestellt und diskutiert.

Auch eine Bürgervertreterin aus der Nachbarschaft hat Gundlach zu dem Werkstattverfahren eingeladen und in das Verfahren eingebunden. „Frau Kelch hat uns wichtige Anregungen und Rückmeldungen gegeben“, erklärt Lorenz Hansen. Frau Kelch lobte den positiven partnerschaftlichen Umgang des Unternehmens mit allen Beteiligten am Verfahren und fügte hinzu, „dass Gundlach zwar ein altes Unternehmen in Hannover ist, doch jung im Kopf und Handeln ist“. Die Anwohner des Quartiers, die zur Ausstellungseröffnung gekommen waren, zeigten sich zufrieden. „Das kann man so machen“ meinte ein Anwohner und ergänzte „also – ich finde das gut“.

Die Entwürfe aller acht beteiligten Architekturbüros sind noch bis zum 15. Juni 2018 in der Bauverwaltung, Rudolf-Hillebrecht-Platz 1, zu sehen – jeweils montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr.

Lageplan Günther-Wagner-Allee/ Klopstockstraße

Kister Scheithauer Gross Architekten und Stadtplaner GmbH

Kister Scheithauer Gross Architekten und Stadtplaner GmbH

Fink + Jocher Architekten und Stadtplaner

Vlnr: Lorenz Hansen, Johannes Kister, Christoff Wallner und Uwe Bodemann zeigen das Modell des Quartiers

Gundlach Projektleiter Andreas Kleinschmidt und Britta Kelch, Bürgervertreterin und Gast in der Jury

Fragen & Antworten

Die Fragen wurden nach bestem Gewissen beantwortet und repräsentieren den Kenntnisstand von Gundlach.

Wann beginnt die Bauphase?

Ergebnis des Werkstattverfahrens ist unter Anderem der Masterplan. Dieser bildet die Grundlage für das durch die Stadt Hannover durchzuführende Bebauungsplanverfahren. Der Abschluss des Bebauungsplanverfahrens sowie Genehmigungsverfahrens ist für 2019 vorgesehen. Im Anschluss hieran erfolgt der Baustart. Die Fertigstellung der ersten Teilbereiche ist für Ende 2021 geplant.

Wird ggf. das kleine Dreiecksgrundstück von dem anderen Grundstück abgetrennt und später umgesetzt?

Die Bebauung beider Grundstücke wird gemeinsam realisiert. Aufgrund der Baulogistik werden die Gebäude in Teilabschnitten erstellt.

Werden die Tiefgaragen ggf. über die gesamte Baufläche (unter der Kloppstockstraße) durchgeführt?

Nein – es werden zwei separate Tiefgaragen geplant und umgesetzt.

Wieviel Geschosse wird die neue Bebauung haben - Anzahl der Geschosse? Sorge, dass es zu hoch wird.

Die Bebauung wird die Geschossigkeit der umgebenden Bebauung aufnehmen. Dieses bedeutet, dass maximal sieben Vollgeschosse und ein Staffelgeschoss vorgesehen sind. Weiterhin ist davon auszugehen, dass in Teilbereichen – je nach Architektenentwurf – unterschiedliche Höhenstaffelungen entstehen werden.

Wunsch nach Kleingewerbe im EG: Kiosk/Bäcker/Friseur für den täglichen Bedarf

Dies wird grundsätzlich seitens Gundlach auch gewünscht, richtet sich jedoch nach dem Interesse der Gewerbebetreibenden.

Wieviel Wohneinheiten werden entstehen und welche Größen werden die Wohnungen haben?

Nach derzeitigem Stand kann man davon ausgehen, dass ca. 230 bis 250 Wohnungen entstehen.
Im Vergleich zu unserem Projekt „VIER“ wollen wir einen größeren Anteil an kleinen und mittelgro-ßen Wohnungen realisieren.

Geplant sind folgende Wohnungsgrößen:
1-Zimmer Wohnungen ca. 35 m² / Anteil von ca. 10% - 15%
2-Zimmer Wohnungen ca. 45 m² bis 60 m² / Anteil von ca. 25% - 35%
3-Zimmer Wohnungen ca. 65 m² bis 85 m² / Anteil von ca. 30% - 50%
4-Zimmer Wohnungen ca. 80 m² bis 110 m² / Anteil von ca. 15% - 20%

Welcher Energiestandard ist geplant?

Vorgesehen ist ein KfW-55 Standard. In Anlehnung zu unserem Projekt Pelikan „VIER“. Gundlach prüft bei jedem Projekt welche Standards sinnvoll sind. Durch vergleichende Untersuchungen wird jeweils objektspezifisch eine optimale Lösung erarbeitet.

Wird das Thema Elektromobilität berücksichtigt?

Ja – Gundlach setzt sich in diesem, wie auch in anderen Projekten, mit dem Thema Elektromobilität auseinander. In unseren Projekten wollen wir sinnvolle Lösungen umsetzen und für die Zukunft vorbereitet sein. Hierbei geht es darum die erforderliche Infrastruktur – Trafostationen/ intelligente Ladeinfrastruktur – zu berücksichtigen und zu planen. Gundlach steht hier in engem Kontakt mit der Stadt Hannover und den Energieversorgern um entsprechende Lösungen zu erarbeiten und umzusetzen.

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Hallo, die neuen Wohnungen die geplant sind, wie sieht es da mit den Mietpreisen aus? Durch die ganzen Neubauten schießen die jetzt schon durch die Decke. Das war mal ein Arbeiterviertel. Und jetzt kommen hier immer mehr Neureiche her. Denken Sie auch an die Menschen denen es finanziell nicht so gut geht?

Dr Obos

Ja, tun wir. Gundlach übernimmt in vielen Projekten soziale Verantwortung, bspw. für ehemals Obdachlose und vermietet auch viele günstige Mietwohnungen. Mehr Infos in unserem Nachhaltigkeitsbericht unter www.gundlach-bau.de/nachhaltigkeit.
Hannover wächst und braucht neue Wohnungen. Hierzu tragen wir auch in diesem Projekt mit 250 Wohnungen bei, auch für Menschen mit geringerem Einkommen.
Wir realisieren hier nach aktuellem Stand insgesamt 68 geförderte Miet-Wohnungen mit geringen Mieten. Nach derzeitigen Förderbestimmungen werden die Mieten für diese Wohnungen zwischen 5,60 € und 7 € pro m² liegen.

Gundlach

Ich finde es wichtig, dass genügend Parkmöglichkeiten geschaffen werden. Seitdem die Häuser aus dem Vier-Projekt stehen, ist die Situation im Viertel extrem angespannt ist. Wenn nun viele neue Bewohner dazu kommen, wird sich das vermutlich verschärfen. Ich hoffe, dass hier die üblichen Stellplatznachweise erfolgen und nicht wegen unrealistischer Annahmen reduziert werden. Trotz guter Verkehrsanbindung etc. hat nun mal fast jeder Erwachsene ein Auto.

anonym Nachbar

Wir können Ihre Bedenken nachvollziehen. Allerdings ist aus unserer Sicht Ihre Anmerkung und der Zusammenhang der Fertigstellung unseres Projektes „VIER“ sowie einer extrem angespannten Situation bezüglich der Parkmöglichkeiten näher zu betrachten.

Vor Start unseres Wohnungsprojektes „VIER“ wurden auf dem Baufeld regelmäßig wiederrechtlich Fahrzeuge abgestellt. Aus rechtlichen sowie versicherungstechnischen Gründen mussten wir unser Baufeld einzäunen und somit das Parken auf unserem Grundstück verhindern. Für unser Bauvorhaben auf unserem zweiten Baufeld haben wir eine Parkraumuntersuchung im Umfeld durchführen lassen. Es kann Aufgrund der festgestellten Tageszeiten daraus geschlossen werden, dass die angespannte Parksituation im Wesentlichen durch Berufstätige verursacht wird. Diese bestehenden örtlichen Parkprobleme hat Gundlach nicht verursacht und wird sie auch nicht lösen können. Wir verschärfen die Situation aber nicht, denn in unserem Projekt „VIER“ haben wir ausreichend Stellplätze in einer Tiefgarage erstellt. Diese werden von den Bewohnern unseres Quartiers entsprechend genutzt. Derzeitig stehen sogar noch freie Stellplätze zur Verfügung, so dass diese zu ortsüblichen Mieten genutzt werden können.

Im Rahmen unserer Nachhaltigkeitsziele setzt sich Gundlach in allen Projekten auch mit dem Thema Parken und Mobilität auseinander. Dieses tun wir auch bei der Entwicklung der Bebauung auf unserem zweiten Baufeld in der Günther-Wagner-Allee.

Es stellt sich die Frage: Welche alternativen, standortspezifischen Mobilitätsangebote müssen bereitgestellt werden, um eine quartiersverträgliche und nachhaltige Verkehrsentwicklung zu erreichen? Aus dem Wissen heraus, dass sich Mobilitätsverhalten über ein attraktives und haustürnahes Angebot bestimmt, ist zu ermitteln, wie viele Stellplätze bereit zu stellen sind, wenn wir stadtverträgliches Verkehrsverhalten fördern wollen.

In diesem Sinne arbeiten wir an Lösungen die ein multimodales Mobilitätskonzept fördern und die vorhandene Situation nicht weiter verschärfen.

Gundlach

Ich finde Vier optisch toll, aber ch möchte anregen, dass im nächsten Bauabschnitt mehr auf die Akustik zwischen den Häusern und die Windentwicklung geachtet wird. Vielleicht bieten da zusammenhängende Gebäude Vorteile.

Sabine Hedderich, Mieter

Vielen Dank für Ihr Interesse und Feedback. Im Rahmen der Voruntersuchungen und unserem Werkstattverfahren mit den Architekten haben wir uns auch mit den Themen Außenlärm/Schallentwicklung, Windentwicklung sowie Tageslicht auseinandergesetzt. Im Rahmen unseres Verfahrens hat die Jury bereits eine Planung, die Grundlage der Bebauung wird, prämiert. Am 27. November 2017 um 18.30 Uhr wird das Zwischenergebnis in unserem Haus (Am Holzgraben 1) vorgestellt. Sie sind herzlich eingeladen.

Gundlach

Hallo liebes Gundlach-Team, ich finde es super wie offen Sie alle daran teilhaben lassen. Ich würde mich persönlich total über ein Drogeriemarkt freuen und über ein kleines Café/ Restaurant oder Bistro was von keiner Kette stammt und vielleicht Menschen die Möglichkeit gibt sich selbst zu verwirklichen. So könnte man abends nett mit der Nachbarschaft zusammen sitzen und für die umgegebenen Firmen mittags einen Mittagstisch oder Ähnliches anbieten. Ich wünsche Ihnen viel Erfolg bei dem neuen Projekt und bin super froh bei Ihnen zu wohnen! LG

Lisa Jacob Bewohner

Liebe Frau Jacob,
wir freuen uns, dass Sie sich bei uns wohl fühlen. Unter dem Motto "Auf gute Nachbarschaft" werden wir weiterhin informieren und mit Nachbarn und Interessierten im Dialog bleiben. Ihre Anregungen nehmen wir auf und freuen uns auf die weitere Entwicklung und Umsetzung unseres Projektes.

Gundlach

Vielen Dank, dass Sie die allen Interessierten die Möglichkeit zu Information und Dialog bieten. Transparenz ist unabdingbar, damit - gerade in diesen Zeiten - wieder Vertrauen unter den Menschen entstehen kann. Sie gehen mit gutem Beispiel voran.

Renate Hochmann

Sehr geehrte Frau Hochmann,

vielen Dank für Ihr positives Feedback. Die wertschätzende Anerkennung motiviert und bestärkt uns.

Gundlach

Vielen Dank für Ihre Meinung!

Warum werden meine Fragen nicht sofort angezeigt / Nettiquette

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