Baugebiet Herzkamp

Pilotprojekt Wohnquartier „Herzkamp“ in Hannover-Bothfeld

Das ehemals „Hilligenwöhren“ genannte Bauprojekt in Hannover-Bothfeld heißt jetzt „Herzkamp“. Das Wohnquartier wird ein neuer Mittelpunkt, ein neues "Herz" von Bothfeld. Das Wort "Kamp" steht historisch für neu gewonnene Äcker und lehnt sich zusätzlich an die "Kurze-Kamp-Straße" an. Also: Herzkamp heute morgen leben.

Das Familienunternehmen Gundlach wird auf dem ca. 9,2 ha großen Grundstück in den kommenden fünf Jahren Reihenhäuser, Miet- und Eigentumswohnungen mit insgesamt ca. 26.000 m² Wohnfläche für alle Altersgruppen und unterschiedliche Einkommensverhältnisse, eine Kindertagesstätte und einen Bolzplatz bauen. Der bestehende Naturraum wurde bei der Planung frühzeitig berücksichtigt und wird weitgehend erhalten. Ein großer Teil, insgesamt rund 37.000 m² Grünfläche im Quartier, wird nach Fertigstellung an die Stadt Hannover übergeben. Die Lichtungen im Wald werden aufgeforstet und der Wald wird zusätzlich mit einem 30 Meter breiten Waldsaum geschützt, der für viele Vogelarten Lebensraum bietet.

In enger Abstimmung mit der Stadtverwaltung wird das Baugebiet als „Leuchtturmprojekt“ für „Klimaangepasstes nachhaltiges Wohnen und Leben im Quartier“ geplant und durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Bau (BMUB) gefördert. KlimaWohL-Förderkennzeichen 03DAS087 A/B.

Gundlach Geschäftsführer Lorenz Hansen
erklärt das Projekt „HILLIGENWÖHREN“

Das Besondere an dem Projekt

  • Leuchtturmprojekt Klimaangepassten Bauens (KlimaWohL)
  • Wohnraum für unterschiedlichste Einkommen und Wohnwünsche
  • Barrierefreie seniorengerechte Mietwohnungen
  • Viergruppige Kita mit zwei Inklusionsgruppen

* Hier stellen wir Ihnen Projekte in ihrem Planungstand vor. Bitte beachten Sie, dass sich durchaus noch Änderungen ergeben können – nicht zuletzt auch durch Ihr Feedback und Ihre Beteiligung.

2016

KlimaWohl

KlimaWohl ist ein Kooperationsprojekt der Landeshauptstadt Hannover, Fachbereich Umwelt und Stadtgrün, Bereich Umweltschutz und Gundlach. Das „sustainify Institut für nachhaltige Forschung, Bildung, Innovation“ begleitet das Projekt wissenschaftlich. Ziel ist es, die Klimaanpassungsstrategien der Landeshauptstadt Hannover anhand des Pilotprojekts „Herzkamp“ in Hannover-Bothfeld systematisch zu erproben und umzusetzen. KlimaWohl wird ein „Hannover-Modell“ entwickeln, das als übertragbare Basis u. a. für weitere Projekte im Wohnungsneubau dienen kann. Dies wird zur Entwicklung einer klimaresilienten Stadtgesellschaft in Hannover beitragen. Zugleich soll das Modell auch anderen Kommunen zur Verfügung stehen, um daraus eigene Strategien und Projekte zu entwickeln.

Im Sinne einer nachhaltigen Stadtentwicklung wird ein integrierter Ansatz verfolgt, der Synergien zwischen Klimaanpassung und Klimaschutz herstellt (Win-win-Potenziale). Wohnen wird hierbei als Bedürfnisfeld verstanden, das Lebensstile und Verhaltensänderungen der (zukünftigen) Bewohner einschließt. Dieses wird im Projekttitel mit der Bezeichnung „Klimaangepasstes, nachhaltiges Wohnen und Leben“ – abgekürzt KlimaWohL – zum Ausdruck gebracht. Ein Wohnprojekt bietet besondere Potenziale für die Einbindung der Akteure, weil das Thema Klimaanpassung hier greifbar und konkret wird und Bewohner häufig von Änderungen in ihrem Umfeld betroffen sind.

2016

Der Architektenwettbewerb

Anfang März 2016 hat Gundlach in Zusammenarbeit mit der Landeshauptstadt Hannover einen Architektenwettbewerb ausgelobt. Insgesamt zwölf Architekturbüros aus Hannover, Hamburg und Wien wurden aufgefordert Entwürfe, für insgesamt drei Baufelder zu erarbeiten. Je Baufeld haben vier Büros Konzepte zur Bebauung und Freiraumplanung entwickelt. Die Architekten mussten einen umfangreichen Anforderungskatalog erfüllen.

Bewertungskriterien waren bspw. die Passung zum städtebaulichen Umfeld, die Materialität und Gestaltungsqualität sowie die Qualität der Grundrisse. Als besondere Aufgaben hatten die Architekten ökologisch nachhaltig mit dem besonderen Aspekt des Klimawandelangepassten Bauens zu planen. Es wurden u. a. Aussagen zur Nutzung erneuerbarer Energien, einer energieeffizienten Bauweise, Gebäudebegrünung, Gebäudeökologie und Mobilität ohne eigenes Auto erwartet. Gleichzeitig soll das Konzept auch mit möglichst geringen Baukosten wirtschaftlich umsetzbar sein.

2016

Präsentation der Architektenentwürfe mit Bürgerdialog

Der Architektenwettbewerb wurde am 10. September 2016 entschieden. Am Tag zuvor kamen ca. 200 Bürger in die Evangelische Gemeinde in der Langenforther Straße. In einem für Architektenwettbewerbe etwas ungewöhnlichen - von Gundlach angeregten - Bürgerdialog nahmen sie geführt Einblick in die Pläne und Entwürfe der 12 am Wettbewerb beteiligten Architekten und gaben der Jury ihre Ideen und Anregungen mit auf den Weg. Dazu wurden Fragen, Anregungen und auch Kritik auf Karten geschrieben und auf Metaplanwände gebracht. Diese Meinungen wurden im Nachgang thematisch geordnet. Im unteren Bereich dieser Seite finden Sie die vor Ort am häufigsten gestellten Fragen (FAQ) mit den von Gundlach formulierten Antworten. Es wurde über vieles lebhaft diskutiert, über die Architektur, ökologische Aspekte und die Wünsche des Stadtteils. Das Thema Verkehr, wie und ob die Zuwegung funktioniert, bewegte besonders viele Teilnehmer der Veranstaltung.

Der Bürgerdialog
Information und Austausch

Wertvolle Anregungen und Ideen
(Klick aufs Bild öffnet neues Fenster)

Präsentation der Architektenentwürfe

mit Bürgerdialog & Juryentscheidung

Interview Rüdiger Ebel,

blauraum, Hamburg

Interview Sven Martens,

gruppeomp, Hannover

Interview Herwig Spiegl und Oskar Laser

AllesWirdGut Architekten,
Wien & Laser Architekten, Hannover

A: Kindertagesstätte und 32 Eigentumswohnungen für inklusives Wohnen wurden direkt beauftragt bei Architekten n2m aus Hannover.

B-H: Den 1. Preis für den Bereich der ca. 72 Eigentumswohnungen und ca. 30 Reihenhäuser erhielt das Architekturbüro blauraum architekten aus Hamburg.

I: Der Bau von geplanten Mietwohnungen wird sich auf zwei Baufelder erstrecken. Für den nördlichen Bereich entlang der Straßenbahn hat das Büro gruppeomp architekten aus Hannover den Zuschlag für 101 Mietwohnungen erhalten.

J: Für den südlichen Bereich mit 80 Mietwohnungen an der Bischof-von-Ketteler-Straße ist die Wiener Arbeitsgemeinschaft Alles-Wird-Gut Architektur mit Laser Architekten aus Hannover prämiert worden.

Die Juryentscheidung

Die Jury prämierte für die insgesamt drei Baufelder des zukünftigen Wohnquartiers die Architekten blauraum aus Hamburg, die Architekten gruppeomp aus Hannover sowie Alles-Wird-Gut Architektur aus Wien in Kooperation mit Laser Architekten aus Hannover.

Ihre Entwürfe überzeugten und kamen dem geforderten ganzheitlichen Ansatz des Umwelt- und Klimaschutzes am nächsten. Unabhängig vom Wettbewerb wurde das hannoversche Architektenbüro n2m mit den Planungen für eine Kindertagesstätte im zukünftigen Wohnquartier Herzkamp direkt beauftragt.

Am 7. September 2016 haben Stadtbaurat Uwe Bodemann und Gundlachs Geschäftsführer Lorenz Hansen gemeinsam die Ausstellung im Bauamt Hannover eröffnet. In der Ausstellung im 1. Obergeschoss sind die Entwürfe und Pläne aller am Wettbewerb beteiligt gewesenen Architekten bis zum 30.9.2016 zu sehen.

(v.l.) Stadtbaurat Uwe Bodemann, Rüdiger Ebel, blauraum aus Hamburg, Sven Martens, gruppeomp architekten aus Hannover und Gundlach Geschäftsführer Lorenz Hansen.

Stadtbaurat Uwe Bodemann erklärt das Projekt

Architektin Ingrid Spengler aus Hamburg,  Vorsitzende der Jury, erläutert die Jury-Entscheidung

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2016

Der Bebauungsplan wird vom Rat der Stadt Hannover verabschiedet und erhält Rechtskraft

2017

Vorbereitungen zum Baubeginn angelaufen

Am 20. Februar 2017 erfolgte die in Hannover übliche Kampfmittelsondierung entlang des 9,2 ha großen Grundstücks. Verdachtsflächen werden unter professioneller Begleitung des Kampfmittelräumdienstes noch detaillierter untersucht werden.

Zwischen dem 22. und 24. Februar 2017 wurde das Gehölz am Bolzplatz, darunter vier Bäume mit Fällgenehmigung, entfernt. Das Holz ist auf Wunsch der Stadt Hannover in den Waldflächen als Raum für Vögel und Kleintiere abgelegt worden.

Ab dem 27. Februar 2017 wurde mit der Einzäunung der Baustelle begonnen. Die Maßnahme wird planmäßig Ende März 2017 abgeschlossen sein.

Beim Baubeginn für den städtischen Bolzplatz kommt es zu Verzögerungen, da im Stadtbezirksrat Uneinigkeit über den Bodenbelag besteht. Eine Baugenehmigung liegt Gundlach seit Mitte Dezember 2016 vor. Wir rechnen mit dem Baubeginn nun frühestens ab Mai 2017.

Zurzeit wird der Oberboden auf dem Gelände abgetragen. Oberboden ist eine wichtige schützenswerte Ressource. Der wiederzuverwendende Teil verbleibt auf unserem Grundstück. Ein wesentlicher Teil wird für Naturschutzmaßnahmen in Verden und zur städtischen Baumschule in Vahrenheide zur Weiterverwendung gebracht.

Vorbereitungen zum Baubeginn

Vorbereitungen zum Baubeginn

Vorbereitungen zum Baubeginn

Offener Brief an den „Bauwagen-Künstler“

Lieber Herr Both,

das schöne Feld in Hilligenwöhren liegt Ihnen am Herzen. Das verstehen wir - hätten uns allerdings ihre Meinung auf unseren Tafeln im Bürgerdialog gewünscht, nicht auf einem unschuldigen Bauwagen.

Wir möchten uns austauschen, mit Argumenten und bieten das auch Ihnen an – hier, bei Facebook oder gern persönlich. "Schlechte Aussichten Frau Feld. Sagte Herr Both.“, sagen Sie. „Hannover braucht Wohnraum und wir wollen ihn schaffen.“, sagen wir. Also wohnt nun zukünftig Familie „Kinder“ statt Weizen und Mais auf dem ehemaligen Acker. Aber wir sehen ihr Argument. Bauen benötigt Flächen und ist eine Abwägungsentscheidung, die sich die beteiligten, gewählten Bürgervertreter bei der Baurechtsschaffung sicher nicht leicht gemacht haben. Wir machen uns die Planung auch nicht leicht. Darum nehmen wir auf den bestehenden Naturraum soweit wir irgend möglich Rücksicht. Insgesamt rund 37.000 m² Grünfläche im Quartier, wird nach Fertigstellung an die Stadt Hannover übergeben, Lichtungen im Wald werden aufgeforstet und der Wald zusätzlich mit einem Waldsaum geschützt, der für viele Tiere und Vogelarten Lebensraum bietet.

„Bloß Geld in Sicht“, sagen Sie lieber Herr Both. Natürlich, als Unternehmen wollen wir unsere Mitarbeiter und die vielen weiteren fleißigen Baubeteiligten angemessen bezahlen können. Aber wir wollen vor allem eins: Vielfältigen Wohnraum schaffen, zur Miete, zum Kauf, für Familien und auch für sozial Schwächere. Mindestens jede fünfte Mietwohnung wird als geförderte Sozialwohnung gebaut.

Unser Wunsch zum Abschluss. Bitte verschonen Sie unsere Bauwagen und treten Sie in einen Dialog mit uns.
Ihre Gundlach-Wohnraumschaffer

2017

Übergabe Bolzplatz und Infoveranstaltungen in Bothfeld

Als erste Baumaßnahme ist auf dem öffentlichen Grundstück südlich der Bischof-von-Ketteler-Straße ein neuer Bolzplatz errichtet und an die Stadt Hannover übergeben worden. Der zweigeteilte Bolzplatz bietet eine Streetballfläche mit Tischtennisplatte und eine mit einem Ballfangzaun eingefasste Kleinfeldspielfläche an. Die Flächen sind aus Asphaltbeton mit farbigen Spielfeldmarkierungen hergestellt und barrierefrei auch für Kinder und Jugendliche mit Bewegungseinschränkungen geeignet. Baum- und Großstrauchpflanzungen grenzen den Platz locker von der umliegenden Wiesenfläche ab. Sitzbänke mit einem Wetterschutzdach bieten ein zusätzliches Aufenthaltsangebot.

Am Mittwoch, 20. September 2017, fand auf dem Baufeld eine Führung mit den Gundlach-Projektleitern Andreas Kramer und Jens Ludwig statt. Über 50 interessierte Bürgerinnen und Bürger hatten sich für die Führung beim Kulturtreff Bothfeld angemeldet. „Die Stimmung war toll, die Besucher gut informiert und interessiert“, sagte Andreas Kramer im Anschluss an die Führung. Vielen Dank an alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer und an die Organisatoren.

Auch auf dem Bothfelder Herbstmarkt am 23. September 2017 haben sich viele Interessierte am Gundlach-Pavillon oder bei den drei Führungen über das Bauvorhaben informiert.

Führung mit den Gundlach-Projektleitern

Bothfelder Herbstmarkt

Bothfelder Herbstmarkt

2018

Waldrandanpflanzung Herzkamp
Entlang des bestehenden Waldes nördlich des entstehenden Wohnquartiers ist im Mai 2018 ein gestufter 20 m breiter Strauchsaum bestehend aus Sträuchern und Bäumen 2. Ordnung entwickelt worden. Die Pflanzenauswahl orientiert sich an dem Gutachten zur „Ermittlung des Kompensationsbedarfs zum B-Plan Nr. 1784 Hilligenwöhren“ aus dem Jahr 2014. Die insgesamt 3500 Pflanzen sind von der Baumschule der Stadt Hannover geliefert worden. Nach Abschluss der Hochbauarbeiten wird im zweiten Schritt ein dem Strauchsaum vorgelagerter 10m breiter Krautsaum gepflanzt. Die Pflanzungen werden die nächsten 10 Jahre durch einen Wildschutzzaun gesichert. Drei Hinweisschilder informieren Fußgänger über die Maßnahme. Die zurzeit noch im Eigentum der Fa. Gundlach befindliche Fläche wird an die Stadt Hannover übergeben.

Infrastruktur

Infrastruktur

Infrastruktur

Erschließungsstraße Herzkamp

Im Mai 2018 ist eine asphaltierte Baustraße fertiggestellt worden, in der schon die Schmutzwasserleitungen und Anschlussschächte der geplanten Wohngebäude verlegt sind. Der spätere Straßenverlauf ist schon gut zu erkennen. Nach Fertigstellung der Hochbauten wird die Baustraße zur öffentlichen Straße mit Besucherstellplätzen, Bäumen sowie Geh- und Aufenthaltsbereichen für Fußgänger weitergebaut. Der Asphalt wird dann entfernt und durch ein Pflaster ersetzt. Die zurzeit noch im Eigentum der Fa. Gundlach befindliche Fläche wird an die Stadt Hannover übergeben.

2018

Baubeginn Mietwohnungen und Verkaufsstart Eigentumswohnungen

Bürgerdialog auf dem Bothfelder Herbstmarkt

Auch im Herbst 2018 waren wir wieder in Sachen Bürgerdialog für Interessierte und Nachbarn auf dem Bothfelder Herbstmarkt mit einem eigenen Stand vertreten. Hier ein paar Eindrücke.

V.l.n.r.: Andreas Olfermann, Gundlach; Elisabeth Czorny, Stadt Hannover/ KlimaWohL; Eberhard Röhrig-van der Meer, adfc Region Hannover; Bianca Richter-Harm, sustainify/ KlimaWohL; Stephan Schostok, Oberbürgermeister Landeshauptstadt Hannover

2020

Fragen & Antworten

Die Fragen wurden nach bestem Gewissen beantwortet und repräsentieren den Kenntnisstand von Gundlach.

Sind Anzahl und Lage der mehrgeschossigen Wohnhäuser angemessen für diesen Standort oder entsteht eine zu große Dichte?

Die Bebauung wird sich gut in den Stadtteil einfügen und ist nicht zu dicht geplant. Im Rahmen von vorgeschalteten Untersuchungen und Testentwürfen wurden Lage und Eignung der Standorte für mehrgeschossige Wohngebäude gerade im Hinblick auf die Landschaftsverträglichkeit geprüft und im Bebauungsplan festgeschrieben. Weniger Bebauung mit einer geringeren Flächenausnutzung heißt auch höhere Kosten und damit später die Erfordernis einer höheren Miete. Dies gilt es abzuwägen. Hier wurde eine angemessene Nutzung des Baulandes entwickelt. Wir werden darauf achten, dass es große Freiräume und Plätze mit Aufenthaltsqualität geben wird. Es wird insgesamt ein grünes, luftiges Quartier entstehen.

Können die Fassaden der einzelnen Häuser nicht lebendiger, ausdrucksstärker ausgebildet werden?

Wir finden die Entwürfe sehr lebendig und ausdrucksstark. Aufgrund der Beteiligung von 12 Architekturbüros mit jeweils eigener Architekturauffassung lagen der Wettbewerbsjury 12 Arbeiten mit vielfältigen Vorschlägen für die Gestaltung der Gebäude vor. Durch die Prämierung von drei sehr unterschiedlichen Entwürfen entsteht hier architektonische Vielfalt. Ziegelfassaden, Holzverkleidungen und Putzflächen in langlebiger Massivbauweise zeigen unseren Anspruch an die Nachhaltigkeit der Gebäude.

Warum sind in diesem Quartier nur Flachdächer geplant? Muss es wirklich diese „Schuhkartonarchitektur“ sein?

Flachdächer sind hier nicht nur „Zeitgeist“. Ein wesentlicher Grund liegt im Klimaangepassten Bauen. Die Dachflächen werden begrünt und eignen sich sehr gut für die Aufstellung von Photovoltaik-Anlagen. Durch die Dachbegrünung wird das Mikroklima um die Häuser herum deutlich verbessert. Auch optisch werden die Häuser eine hohe Qualität haben. Das Baufeld im Norden erhält Dächer mit einer geringen Neigung.

Gibt es ein Verkehrsgutachten und ein Verkehrskonzept zum gesamten Straßennetz der näheren Umgebung des Planungsgebiets?

Das Thema wurde sorgfältig von der Stadt Hannover und dem Verkehrsplaner Prof. Dr. Haller, SHP Ingenieure Hannover, untersucht. Ein unabhängiger Gutachter der Ingenieurgemeinschaft Dr. Schubert, Hannover hat den Einfluss des Wohnquartiers auf das umgebende Straßennetz geprüft. Es wurden verschiedene Alternativen der Verkehrsführung untersucht. Alle Beteiligten kommen zu dem Ergebnis, dass das zusätzliche Verkehrsaufkommen aus dem Quartier durch den Ausbau der Kreuzung Burgwedeler Straße / Bischof-von-Ketteler-Straße bewältigt werden kann. Eine Erschließungsstraße von Norden ist geprüft worden. Es hätte sich nach der eindeutigen Erkenntnis der beteiligten Fachleute keine Verbesserung des Verkehrsaufkommens an der Kreuzung Burgwedeler Straße / Kurze-Kamp-Straße ergeben. Diese Straße hätte aber einen starken Eingriff in den geschützten Waldbereich bedeutet und wurde durch die Naturschutzbehörden abgelehnt. Eine Querverbindung über den Carl-Loges-Weg ist ebenfalls untersucht worden. Diese ist zum Schutz der Nachbarn, die massive Bedenken geäußert haben, verworfen worden.

Die Kreuzung Burgwedeler Straße / Kurze-Kamp-Straße / Bischof-von-Ketteler-Straße ist bereits heute, insbesondere in der Rushhour, stark befahren. Wie kann diese Kreuzung zukünftig das zunehmende Verkehrsaufkommen bewältigen, das durch das neue Wohnq

Diese Fragestellung wurde in einem Verkehrsgutachten im Vorfeld des Wettbewerbsverfahrens sorgfältig in Zusammenarbeit der Stadt Hannover mit Fachplanern untersucht. Das Gutachten von zwei Verkehrsplanern, Ingenieurgemeinschaft Dr. Schubert, Hannover und SHP Ingenieure, Prof. Haller, Hannover kommt zu dem Ergebnis, dass durch eine Aufweitung der Kreuzung mit einem Linksabbiegerstreifen die erforderliche Leistungsfähigkeit hergestellt werden kann. Dieser Ausbau der Kreuzung und die Verbreiterung der Bischof-von-Ketteler-Straße werden durch die Firma Gundlach finanziert.

Wie ist die Zuwegung zum Baugebiet geplant? Eine Verbindung Carl-Loges-Straße / Bischof-von-Ketteler-Straße sollte es nicht geben.

Der Zugang zum neuen Quartier ist über die Bischof-von-Ketteler-Straße geplant. In den Straßennetzplanungen ist eine Querverbindung Carl-Loges-Straße / Bischof-von-Ketteler-Straße für den motorisierten Individualverkehr nicht vorgesehen. Zuständig für die Verkehrsplanung ist die Stadt Hannover.

Welches wird die Richtgeschwindigkeit im Planungsgebiet sein?

Sämtliche Straßen innerhalb des Neubaugebietes sollen als Verkehrsberuhigter Bereich ausgewiesen werden. In den „Spielstraßen“ ist Schrittgeschwindigkeit vorgeschrieben.

Wird die Stadtbahnhaltestelle verlegt werden und wird es einen Hochbahnsteig geben?

Region Hannover und ÜSTRA planen den Umbau der Haltestelle als barrierefreien Hochbahnsteig. Die genaue Lage der Haltestelle und der Zeitpunkt des Umbaus sind noch nicht bekannt.

Wird es eine Taktungs- und Kapazitätserhöhung der Stadtbahnlinie 9 (Fasanenkrug) geben?

Die ÖPNV-Planung liegt in der Verantwortung der Region Hannover in Abstimmung mit der Landeshauptstadt Hannover. Eine veränderte Taktung der Linie 9 ist derzeit nach unserer Kenntnis nicht vorgesehen, allerdings ergeben sich durch den Ersatz der alten Fahrzeuge durch Fahrzeuge der neuen Generation in den nächsten Jahren größere Kapazitäten.

Wie wird während der Bauzeit die Sicherheit des Schulwegs, insbesondere für die Schulanfänger, gewährleistet?

Wir planen eine zusätzliche Baustellenzufahrt von der Burgwedeler Straße über die Stadtbahntrasse ins Baugebiet. Dadurch wird die Bischof-von-Ketteler-Straße vom Verkehr entlastet. Die Baustellenzufahrten erhalten alle erforderlichen Sicherungsmaßnahmen.

Wird das gemeinsame Wohnen von Jung und Alt gezielt gefördert werden?

Ja. Das Bestreben der Firma Gundlach für das neue Wohnquartier ist es, eine hohe soziale Durchmischung herbeizuführen. Dies gilt sowohl bezüglich einer generationsübergreifenden Bewohnerstruktur als auch in interkultureller und wirtschaftlicher Hinsicht.

Werden die Wohnungen im Miet- und im Eigentumsbereich auch für mittlere und untere Einkommensgruppen bezahlbar sein?

Gundlach wird im Zusammenwirken mit der Landeshauptstadt Hannover einen Anteil von 20 Prozent der Mietwohnungen als geförderte Sozialwohnungen errichten. Erklärtes Ziel ist es, Anstrengungen zu unternehmen, die Baukosten möglichst niedrig zu halten, um auch mittleren Einkommen den Eigentumserwerb zu ermöglichen.

Ist es beabsichtigt, gastronomische Einrichtungen, nachbarschaftliche Begegnungsorte, Senioreneinrichtungen, Arztpraxen und sonstige Dienstleistungseinrichtungen entstehen zu lassen?

In der Kindertagesstätte sind zusätzliche Räume für Aktivitäten der Bewohner geplant.

Werden in dem neuen Quartier ausreichend Spielplätze geschaffen und der vorhandene Waldspielplatz wieder in einen guten Zustand gebracht?

Im Baugebiet werden mehrere neue Spielplätze im Bereich des Geschosswohnungsbaus entstehen. Diese werden mit einem hohen Gestaltungsanspruch durch das Büro nsp Landschaftsarchitekten geplant, wobei der Schwerpunkt bei der Konzeption von ‘Spiellandschaften‘ liegt. Das heißt, dass die gesamten Freianlagen, beispielsweise die Übergänge in den angrenzenden Wald, Räume für alle Nutzergruppen aufweisen werden. In diesem Kontext wird auch der Waldspielplatz ergänzt und erweitert, so dass ein neuer Spielort für den angrenzenden Stadtteil geschaffen wird.

Wie sehen die Gestaltungsvorstellungen zu den Übergängen zwischen privaten und öffentlichen Freiräumen aus?

Als Abgrenzung der Baufelder zum Landschaftsraum sind Heckenanpflanzungen und Versickerungsflächen für das Oberflächenwasser vorgesehen. So ergeben sich spannende landschaftlich geprägte Übergänge zwischen den unterschiedlichen Freiräumen. Für die Einfriedungen der Einzelgrundstücke innerhalb der Baufelder werden mit der bevorstehenden Freiraumplanung durch das Büro nsp verbindliche Gestaltungsvorschläge entwickelt. Ziel ist auch hier, landschaftlich geprägte und gemeinschaftlich nutzbare Gartenräume entstehen zu lassen.

Wann kann ich mieten?

Wir sind noch in einer frühen Projektphase. Die detaillierte Planung wird in der nächsten Zeit erarbeitet. Dann erst kann der Bau beginnen. Der Start der Vermietung ist im Jahr 2018 vorgesehen.

Wann kann ich kaufen?

Wir sind noch in einer frühen Projektphase. Die detaillierte Planung wird in der nächsten Zeit erarbeitet. Dann erst kann der Bau beginnen. Der Verkaufsstart ist derzeit für Frühjahr 2018 vorgesehen.

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Sehr geehrte Damen und Herren, warum soll das Baugebiet jetzt den künstlich konstruierten Namen "Herzkamp" erhalten? Die Bürgerinnen und Bürger aus Bothfeld haben sich an den Namen "Hilligenwöhren" gewöhnt und identifizieren sich damit.

Heidi Roggemann

Vielen Dank für Ihre Frage. Verständlich, dass sich einige Bürgerinnen und Bürger schon an die bisherige Bezeichnung gewöhnt haben, denn diese war der Name des Bebauungsplans. Im Rahmen der Bezirksratssitzung am 24.Januar 2018 hat unser Projektleiter Andreas Kramer bereits erläutert, dass wir uns lange mit einem Namen für das neue Baugebiet beschäftigt haben. Herzkamp ist ein zukunftsweisendes, ökologisches Leuchtturmprojekt, auf das wir besonders stolz sind.
Es ist uns ein Herzensanliegen dem neuen Quartier mit dem neuen Namen zu seiner eigenen Identität zu verhelfen. Uns war dabei wichtig, dass sich Herzkamp in Bothfeld einfügt. Alle Bothfelder und die zukünftigen Bewohner sollen sich in diesem Teil von Bothfeld wohlfühlen und mit „gutem Gefühl“ dort wohnen. Das Herz als emotionales Symbol steht dafür passend für das Quartier. Inspiriert hat uns zusätzlich, das unser Baugebiet von oben eine leichte Herzform erkennen lässt.
Der Namensteil "Kamp" steht historisch für neu gewonnene Äcker und stellt einen Bezug zur "Kurze-Kamp-Straße" her. So dokumentiert der Name Herzkamp die Verbindung zum bestehenden Bothfeld, in das sich das Neubaugebiet harmonisch einfügt.
Wir laden Sie und alle Bothfelder dazu ein, mit uns gemeinsam das Herz des neuen Quartiers schlagen zu lassen.
Herzliche Grüße

Gundlach

Den Anwohnern der Burgwedeler Straße, insbesondere im Bereich Kurze-Kamp-Straße wurde seit einigen Jahrzehnten (Bebauungspläne Nr. 231/401 aus den Jahren 1970/1971) immer wieder eine Verlegung der Burgwedeler Straße nach Westen ("hinter die Gleise") versprochen. Diese Verlegung würde an das Neubaugebiet angrenzen. Wie ist der Planungsstand hierzu? Wie wird sichergestellt, dass die ohnehin schon hohe Verkehrs- und Schallbelastung der Burgwedeler Straße nicht noch weiter zunimmt? Tempo 30? Leiserer Asphalt?

anonym

Der Stadtbezirksrat Bothfeld-Vahrenheide und der Rat der Landeshauptstadt Hannover haben in der Beschlussdrucksache Nr. 1515/2018 dem barrierefreien Ausbau und der Verlegung der Stadtbahnhaltestelle Kurze-Kamp-Straße nach Norden zugestimmt. In Punkt 3. der Drucksache wird die verkehrsplanerische Zielsetzung erläutert. Zitat: „Vor dem Hintergrund der politischen Beschlüsse, die bisherige Verkehrsplanung zu revidieren und die Burgwedeler Straße als Hauptverkehrsstraße in ihrer bisherigen Lage zu belassen,….“ Fa. Gundlach wird in Abstimmung mit der Landeshauptstadt Hannover den Ausbau der Kreuzung Burgwedeler Straße / Bischof-von-Ketteler-Straße planen und bauen lassen. Zur Zeit gibt es noch keine detaillierte Ausbauplanung. Adressat für weitere Fragen zu den öffentlichen Verkehrsflächen ist das Tiefbauamt der Stadt Hannover.

Gundlach

Sehr geehrte Damen und Herren, ich habe eine Anregung bzw Wunsch für die Sanitärgestaltung: Bitte bitte verbauen Sie Badewannen statt Dusche und bitte verbauen Sie keine eckigen WCs. Es gibt nichts Schöneres als ein Entspannungsbad am Abend - keine noch so tolle Dusche vermag damit zu konkurrieren. Und zu den WCs: Bitte entscheiden Sie sich für die gängigen runden WCs, denn hier bekommt man Zubehör in allen Geschäften: Auch Familienfreundliche Kinder-WC-Sitze, dis sich ganz leicht austauschen lassen. Für die eckigen spricht kaum etwas: sie sind sehr schlecht zu reinigen und man kann kaum Zubehör kaufen. Bitte bitte, versuchen Sie diese zwei kleinen Wünsche einzuplanen. Vielen Dank und beste Grüße:)

Eine Interessentin

Vielen Dank für Ihre Anregungen.
Wir planen in allen Bädern sowohl eine Badewanne als auch eine Dusche ein. So bleibt kein Wunsch offen.
Als WCs haben wir bereits runde Modelle eingeplant.
Es gibt zusätzlich die Möglichkeit, einige Änderungen der Käufer als Sonderwünsche anzubieten.

Gundlach

Liebes Gundlach-Team, an wen kann man sich denn wenden, wenn man Interesse an den Stadthäusern dort hat. Mit freundlichen Grüßen M. Stissel

Madleen Stissel

Unter der Telefonnummer 0511.3109-100 können Sie Kontakt zu uns aufnehmen.
Unser Verkaufsteam berät Sie gerne.
Der Verkaufsstart, nach unserem heutigen Planungsstand, ist für Sommer 2018 vorgesehen.

Gundlach

Betreff: Waldgrundstück mit unklaren Eigentumsverhältnissen und Obdachlosenunterkunft Sehr geehrtes Gundlach-Team, natürlich können Sie Gewalttaten durch Dritte in unmittelbarer Umgebung nicht verhindern und sind auch rechtlich nicht zuständig für nachfolgenden Umstand. Dennoch würde ich gerne in einer Sache meine Bedenken äußern: Nachdem in den vergangenen zwei Jahren zwei Todesfälle in dem angrenzenden Waldstück aufgetreten sind - darunter der Mord an einem Obdachlosen, bin ich hinsichtlich der Sicherheit etwas besorgt. Laut Medienberichten soll sich in dem Waldstück eine Behausung mit unklaren Eigentumsverhältnissen befinden, wo sich wohl Obdachlose aufhalten. Haben Sie Kenntnis darüber, was mit dieser Behausung in Zukunft geschehen wird? (Ich stelle diese Frage aus dem Anlass, weil Sie sich wohl auch für die Verdichtung des Waldes und der Aufbesserung des Spielplatzes einsetzen und mithin die Aspekte um den Wald im Rahmen Ihres Projekts augenscheinlich berücksichtigen. Auch soll nicht der Eindruck entstehen, dass ich Obdachlose auszugrenzen bezwecke. Doch gibt es für Obdachlose eigens dafür gewidmete Unterkunftsmöglichkeiten mit mehr Sicherheit, weshalb ich lediglich gegen diese unsichere Unterkunft im Waldstück Bedenken habe.) Mit freundlichen Grüßen

anonym

Die Waldfläche auf der sich die Behausung, die Sie beschrieben haben, befand, wurde im vergangenen Jahr, Anfang 2017, von der LHH übernommen. Im gleichen Jahr wurde das Gelände freigeräumt und ist mittlerweile bewachsen.

Gundlach

Sicherlich ist es während der Bauarbeiten unmöglich das Baugebiet als Fußgänger oder Radfahrer in Nord-Süd Richtung längs der Burgwedeler Str. wie vorher zu durchqueren . Wie ist dieses nach Beendigung der Baumaßnahme? Auf dem Plan ist ein Wildschutzzaun eingezeichnet .Für welches Wild? Wir wohnen hier seit 40 Jahren ausser Menschen und Hunden ist uns noch nichts begegnet.MfG P.Könecke

Peter Könecke Rentner

Eine Durchquerung des Baugebietes in Nord-Süd Richtung ist derzeit und solange die Freianlagen nicht fertiggestellt sind bzw. die Bauarbeiten noch nicht abgeschlossen sind, nicht möglich.
Nach Fertigstellung der Freianlagen, voraussichtlich im Jahr 2022, wird die im B-Plan festgelegte öffentliche Durchwegung für die Allgemeinheit zur Verfügung stehen.
Der Schutzzaun ist eine im B-Plan festgesetzte Maßnahme, die dazu dient, die Entwicklung der Sträucher und Bäume im Bereich des geplanten Waldmantels für einen Zeitraum von 10 Jahren zu sichern. Der Waldmantel und die Aufforstung der Lichtungen werden im Frühjahr 2018 gepflanzt.

Gundlach

Sehen Sie Möglichkeiten vor für community-gardens / urban-gardens oder für interkulturelle und halböffentliche Gartenprojekte? Haben Sie dafür Freiräume eingeplant?

Monika Sprengel Anwohnerin

Um die Mietwohnungen herum sind gemeinschaftlich zu nutzende Freiflächen geplant. Gundlach hat Erfahrungen mit Community Gardens. Ob im Quartier ein Bedarf besteht kann erst nach Abschluss der Erstvermietung evaluiert werden.

Gundlach

Sehr geehrte Damen und Herren, der überdachte Treffpunkt ist seit der Fertigstellung eingezäunt, aktuell ist die Umzäunung geöffnet worden und zwei Bauzaunelemente sind erheblich beschädigt. Warum ist der Treffpunkt noch nicht freigegeben? Außerdem ist im südwestlichen Bereich aus einer alten Eiche ein Starkast asugebrochen und hat den Bauzaun im Bereich der Tennishalle beschädigt. Mit freundlichen Grüßen Martin Riessler

Martin Riessler

Die Bänke unter dem Dach des Treffpunktes am Bolzplatz müssen ausgetauscht werden, da die gelieferte Ausführung nicht den Sicherheitsanforderungen der Stadt Hannover entspricht. Der Austausch soll bis Mitte November durchgeführt sein, damit der Treffpunkt durch den Fachbereich Umwelt und Stadtgrün freigegeben werden kann.
Vielen Dank für den Hinweis auf den Sturmschaden im südwestlichen Grundstücksbereich. Wir werden den Schaden beheben.

Gundlach

Hallo liebes Gundlach-Team, Welche Wohnfläche werden die Stadthäuser haben bzw. Gibt es bereits beispielhafte Grundrisse des Architekten?

L.H.

Die Stadthäuser haben je nach Lage und Typ eine Wohnfläche zwischen 125 m² und 160 m².
Wir befinden uns noch in der Planungsphase. Der Verkaufsstart ist für das 2. Quartal 2018 geplant.
Nach Verkaufsstart werden wir allen Kaufinteressenten Grundrissen bzw. sämtliche Kaufunterlagen zur Verfügung stellen.

Gundlach

Liebes Gundlach-Team, mir ist bei einer kleineren Recheretour zur Baustelle aufgefallen, dass ein Gros der Park&Ride-Nutzer (Parkplatz B.v.Kettler-Str) aus Richtung Isernhagen kommt bzw in selbige zurückfährt: darunter leider auch sehr viele "Luftverschmutzer"-Dieselfahrzeuge. Meine Idee hierzu wäre: den Park&Ride-Parkplatz in einen Stellplatz für Car-Sharing mit umweltfreundlichen Elektromobilen umzufunktionieren. Darunter könnte ich mir prima sowohl Pkw als auch Zweiräder (E-Roller etc.) vorstellen. Somit wäre doch das mehrfach von anderen Anwohnern/Interessenten angesprochene Stauproblem zu den Rushhourn gemildert und die Neuzuziehenden und Kids könnten besser durchatmen. Der neue (und sehr schöne!) Bolzplatz wird ja bereits heute schon sehr gern von Jugendlichen genutzt und mit Bau des neuen Kitas werden ja hier noch mehr Kinder spielen. Studien zeigen, dass Kinder, die in stark frequentierten -besonders mit Dieselabgasen - verschmutzen Strassen & Zufahrtswegen von Klein auf bereits ein geringer entwickeltes Lungenvolumen aufweisen. Dieses kleinere Lungenvolumen - verursacht hauptsächlich durch Dieselabgase - läßt Heranwachsende zu Erwachsenen mit nur 70prozentigem Lungenvolumen werden. Hierdurch nimmt nachweislich die Leistungsfähigkeit ab: Vor allem bei sportlichen Heranwachsenden zeigt sich dieser grosse Nachteil im späteren Leben. Und da gerade in der Bischof-v.-Kettler-Str. /nebst dem Neubaugebiet Hilligenwöhren sehr viele sportlich motivierte und aktive Jugendliche und Kinder tummeln, wäre eine umweltschonendere Nutzung des grossen Parkplatzes vis a vis der Baustelleneinfahrt doch mehr als wünschenswert. Ich bin mir sicher, liebes Gundlach-Team, da Sie verantwortungsvoll und umweltbewusst agieren, dass Sie auch hierfür einen tollen und modernen Lösungsansatz finden werden: Im Sinne unserer Kinder und Kindeskinder... Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit & herzliche Grüsse:) ;) P.s.: Zudem könnten die Isernhagener auch an der Bahnhaltestelle "Fasanenkrug" ihre Fahrzeuge parken. Dort ist kaum Verkehr und es gibt genügend Stellmöglichkeiten. ;) :)

N.R. Journalistin (FH)

Vielen Dank für Ihre Anregung. Der Bereich des Park & Rides-Parkplatzes ist nicht Bestandteil unseres Projektes und darüber werden wir keine Entscheidung treffen können. Wir werden Ihr Anliegen an das Stadtplanungsamt Hannover weitergeben, damit dieses im Zuge der Umgestaltung der Haltestelle in einen Hochbahnsteig diskutiert wird.

Gundlach

Ist ein Zaun, eine dichte Hecke o. ä. geplant am Grundstücksende zum Spazierweg am Waldrand entlang der Siedlung Carl-Loges-Weg und evtl. auch zum Wald selbst? Oder kann jedermann von dort aus ungesehen die von den Hauszuwegungen uneinsehbaren Rückfronten Ihres Quartiers erreichen? Die Grundstücke der Häuser an der Siedlung Carl-Loges–Str. sind zu den rückwärtigen Gärten hin zum Waldweg mit Zäunen versehen.

R. Hochmann

Unsere privaten Grundstücke werden wie von der Niedersächsischen Bauordnung vorgesehen eingefriedet und somit von den öffentlichen Grünflächen bzw. öffentlichen Verkehrsflächen klar abgetrennt.
Die Einfriedung wird in Form eines niedrigen Stabgitterzauns und/oder einer Buchenhecke erfolgen.

Gundlach

Werden Sie - wenn in diesem Projekt schon die Klimaveränderungen berücksichtigt werden sollen - besondere Vorkehrungen treffen, um auch die Tiefgarage und Keller vor Überflutung auch bei heftigen Unwettern (wie z.B. am 22.06.2017) - zu schützen?

R. Hochmann Interessent

Der klimaangepasste Umgang mit der Ressource Boden und die Modellierung des Wohnquartiers für die Bewältigung von starken Regenereignissen werden als integraler Bestandteil der Planungs- und Bauprozesse der Gebäude und der Freiräume berücksichtigt.
Unter anderem wurden erarbeitet:
• ein klimagepasstes Regenwassermanagementkonzept
• eine Auslegung und Gestaltung von privaten und öffentlichen Retentionsflächen für Starkregenereignisse.
Ein weiterer baulicher Schutz der Tiefgaragen ist aus Sicht der beteiligten Experten nicht notwendig.

Gundlach

Wie wird die Energieversorgung des neuen Quartiers aussehen? Gibt es ein Energiequartierskonzept? Wird darin der dezentrale Stromerzeugungsansatz der Energiewende berücksichtigt? Ist ein Nahwärmenetz zur Ausnutzung von Effizienzpotenzialen bei der Wärmebereitung geplant?

Sebastian Schmidt Geschäftsführer

Es gibt ein mit der Klimaschutzleitstelle der Stadt Hannover abgestimmtes Energiekonzept.
Die Gebäude werden dezentral durch Photovoltaik- und Photothermie-Anlagen mit Energie versorgt. Geothermische Pfähle bis zu 150 m Tiefe in Verbindung mit hocheffizienten Wärmepumpen nutzen die Erdwärme.
In Verbindung mit guter Wärmedämmung wird für den Mietwohnungsbau KfW 40 Standard erreicht und das Ziel eines bilanzierten Null-Energiequartiers untersucht.
Da jedes Gebäude eigenständig versorgt wird, entfallen die Energieverluste eines Nahwärmenetzes.
Durch den Verzicht auf den Einsatz von fossilen Brennstoffen werden die Ziele der Energiewende und des Klimaschutz umgesetzt.

Gundlach

Nachdem Herr Hansen in der Bezirksratssitzung in 2016 sehr fest behauptet hat, dass kein Baum gefällt wird, ist jetzt nur noch eine einzige Eiche übrig. Inzwischen führen die Erdarbeiten bereits zu ersten Schäden in der Krone. Wann bekommt der Baum einen ausreichend großen Baumschutzzaunn?

Martin Riessler

Im Bereich des ehemaligen Bolzplatzes sind 3 kleinere Eichen mit Stammumfang 60 cm und eine Birke gefällt worden. Hierfür hat die Behörde eine Genehmigung erteilt, da in diesem Bereich die öffentliche Straße in das Quartier hinein gebaut wird. Alle großen Eichen an der westlichen Grundstücksgrenze und nördlich der Sporthalle bleiben erhalten. Diese Bereiche unseres Grundstücks und der Wald werden gerade an die Stadt Hannover übertragen als zukünftige öffentliche Grünfläche. Der Wald wird im Herbst aufgeforstet. Derzeit werden die Kampfmittel geräumt und der Mutterboden abgetragen. Der Boden wird direkt weiterverwendet und nicht auf eine Deponie gebracht. Unser Mutterbodenmanagement ist mit dem Fachbereich Umwelt und Stadtgrün abgestimmt und genehmigt. Durch den Bodenabtrag werden keine angrenzenden Bäume beeinträchtigt. Wenn im weiteren Verlauf der Baustelle Wasserabsenkungen notwendig sind, wird gutachterlich untersucht, ob Bäume betroffen sind. Die notwendigen Schutz- und Bewässerungsmaßnahmen werden dann ergriffen. Unsere Bauleitung prüft und dokumentiert den derzeitigen Zustand der Bäume und wird falls notwendig Maßnahmen zum Schutz einleiten.

Gundlach

Sind auchbarrierefreie Eigentumswohnungen geplant?

anonym

Alle Mehrfamilienhäuser mit Eigentumswohnungen verfügen über einen Aufzug. Somit sind alle Eigentumswohnungen barrierefrei erreichbar.

Geplant sind ca. 8 rollstuhlgerechte Eigentumswohnungen. Alle anderen Eigentumswohnungen sind weitestgehend barrierefrei (bodengleiche Dusche).

Gundlach

Wo kann man sich als Kaufinteressent für eine Eigentumswohnung listen lassen?

G. Reincke

Kaufinteressenten können sich beim Gundlach Bauträger unter der 0511.3109-100 melden
Alle weiteren Informationen können Sie hier erhalten.
Der Verkaufsstart,nach unserem heutigen Planungsstand, ist für Frühjahr 2018 vorgesehen.

Gundlach

Wird es eine Interessenten-/Warteliste für Mietwohnungen geben und wenn ja ab wann?

Wolfgang Schwiertzky Interessent

Ja, gibt es. Interessenten können sich beim Gundlach Wohnungsunternehmen unter der 0511.3109-300 melden oder Ihre Daten über unsere Homepage eingeben und sich listen lassen. Objektsuche – Mietobjekt und dann unten bei „Klicken Sie hier“
http://www.gundlach-bau.de/web/mieten.html
Wir nehmen die Daten aller Interessenten auf und werden dann zu gegebenen Zeitpunkt informieren. Der Start der Vermietung ist, nach unserem heutigen Planungsstand, im Jahr 2018 vorgesehen.

Das Projekt befindet sich noch in der ganz frühen Planungsphase. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir Ihnen zu Wohnungsgrundrissen und Preisen heute noch keine Angaben machen können.

Gundlach

Wird als erstes der Gehweg von der Carl-Loges-Str. zur Haltestelle Kurze-Kamp-Str. gebaut, damit sich dFußgänger, insbesondere die Schüler/Innen und der Bauverkehr sich nicht auf gleicher Ebene begegnen?

Martin Riessler Anlieger

Der Baustellenverkehr wird so organisiert, dass Fußgänger und Fahrradfahrer sicher den Weg zur Haltestelle gehen bzw. fahren können.
Details zur Verkehrsregelungen werden noch geplant und abgestimmt.

Gundlach

Werden alle Häuser unterkellert?

Christoph Blume Interessent

Ein Teil der Mehrfamilienhäuser ist mit Tiefgaragen unterkellert. Die Reihenhäuser und die Hälfte der Mietwohnungen werden nicht unterkellert.

Gundlach

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